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Entscheidung über Zukunft der WestLB-Kunstsammlung

Nordrhein-Westfalen will die millionenschwere Kunstsammlung der einstigen Westdeutschen Landesbank sichern. Nach massiven Protesten gegen einen Ausverkauf wird der Weg für den Ankauf der Sammlung durch das Land nun freigemacht.

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Nach monatelangen Verhandlungen soll die Rettung der millionenschweren Kunstsammlung der ehemaligen Westdeutschen Landesbank (WestLB) heute in Düsseldorf besiegelt werden. Vertreter der nordrhein-westfälischen Regierung sowie der WestLB-Nachfolgerin Portigon AG wollen einen Vertrag schließen. Damit soll ein Großteil der rund 380 Kunstwerke an eine landeseigene Stiftung verkauft und somit für NRW gesichert werden. Finanzminister Norbert Walter Borjans (SPD) schätzt die Kaufsumme für die wichtigsten Werke auf rund 30 Millionen Euro.

Es geht unter anderem um Werke von August Macke, Eduardo Chillida und Günther Uecker. Am wertvollsten sind zwei auf sechs Millionen Euro geschätzte Altartafeln von Giovanni di Paolo aus dem 15. Jahrhundert, die als Leihgabe im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster hängen. Allerdings wurden zwei kapitale Werke aus dem Tresorraum von Portigon gestohlen. So fehlen elf „Stier“-Lithografien von Pablo Picasso sowie ein Bild der Expressionistin Gabriele Münter. Portigon muss die Kunst sowie drei wertvolle Streichinstrumente im Zuge der Abwicklung der zerschlagenen Landesbank veräußern. Die wertvollsten Werke aus der einstigen Landesbank-Sammlung sind schon weg. 2014 hatte der Casino-Betreiber Westspiel zwei Bilder von Andy Warhol für rund 121 Millionen Euro in New York versteigern lassen.

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