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Volkslauf und Ori-Athlon ziehen viele Teilnehmer an

Gute Beteiligung beim Volkslauf, viel Spaß beim Ori-Athlon und packende Duelle beim Freizeitvolleyballturnier - das Interesse am Breitensport zeigte sich beim Sportwochenende in Oberriexingen deutlich.

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Startszene vom Oberriexinger Sportwochenende. Die neue Streckenführung erhielt viel Lob von den Läufern.  Foto: 

Schon der Auftakt mit dem Volkslauf zeigte eine gute Resonanz. Über 500 Laufsportler gingen insgesamt an den Start, darunter auch rund 90 Bambinis, die gespannt den Klang der Starterklappe erwarteten. Auch beim Schülerlauf, unterstützt von der Alison-und-Peter-Klein-Stiftung, zeigte sich das Starterfeld groß. TSV-Vorsitzender Werner Scholpp äußerte sich zufrieden über die "vielen Finisher", die auf den Distanzen von fünf und zehn Kilometern unterwegs waren.

Die Läufer lobten die neue Streckenführung des Oberriexinger Volkslaufs - beste Noten für den Veranstalter. Von der Sporthalle ging es abwärts zur alten Mühle, dann das Enzufer aufwärts am Leinfelder Hof vorbei, bergauf und noch unter den Weinbergen zum Vaihinger Weg, dem Ziel an der Halle entgegen. Die Langdistanz führte gleich zweimal über die Runde. "Die zweite Runde ist so besser einzuteilen", meinte der in Oberriexingen aufgewachsene Andreas Weis, der dem Läuferteam des TSV Nussdorf angehört. Weis erreichte auf der Zehn-Kilometer-Distanz in drittbester Zeit (38:20,84 Minuten) das Ziel. "Ein gutes Laufwetter: kein Regen, keine starke Hitze", schilderten viele der Teilnehmer ihren Eindruck.

Lediglich für die Zuschauer wares am Freitagabend etwas kühl geworden, sagte Organisationsleiter Scholpp. Auf der Siegerliste zum Zehn-Kilometer-Lauf standen mit Pierrick Morvan sowie der schnellsten Läuferin Lina Scherzer gleich zwei Athleten aus den Reihen der LAZ Salamander Kornwestheim/Ludwigsburg.

Der vergnügliche Wettbewerb "Ori-Athlon" stand am Samstag auf dem Programm des TSV- Sportwochenendes: Fußball, Beachvolleyball und Kanurennen sind die drei Disziplinen, in denen acht Mannschaften in den Vergleich gingen.

Leistung, Dusel und Geschick ist maßgebend, sagte Werner Scholpp zum vielseitigen Gaudi-Wettbewerb. Für die achtköpfigen Crews stand überwiegend der Spaß im Vordergrund - obwohl der Pokal bis zuletzt hart umkämpft wurde. "Leos Jungs" waren es wieder einmal, die am Schluss die Nase vorne hatten. Da nützte es dem Team namens "Volleyballe" nichts, dass es in seiner Paradedisziplin im sandigen Untergrund als Gewinner hervorgegangen war. Denn bei der Kanufahrt in der Enz passierte ein Missgeschick und die Paddler-Crew ging kurz vor dem Ziel in der Enz baden.

Bereits 18 Sieger sind im großen Wanderpokal zum Volleyballturnier eingraviert. Die vielen Auflagen sind ein Zeichen der Beliebtheit dieses Wettbewerbs in der Oberriexinger Sporthalle. Auch für den gestrigen Sonntag meldeten sich wieder zehn Teams, die sich in den netzgeteilten Feldern packende Duelle lieferten. Darunter fehlten Mitstreiter wie das Oberriexinger Rathaus-Team und die Montagsturner. Dafür scheuten die Volleyballer aus dem Pforzheimer Stadtteil Hohenwart sowie aus Ditzingen nicht die Anfahrt nach Oberriexingen. Aus Eberdingen meldeten mit dem VfB und den Strudelbächlern gleich zwei Mannschaft ihre Mitwirkung an. Mit den "Schmetterlingen", "Hau wech", den "Lurchies" und dem zweimaligen Siegerteam und Titelverteidiger "Salon Kosta and friends" konnte Turniersprecher Heinrich Kutz jedoch alte Bekannte mit teils illustren Namen begrüßen.

Im Finale standen sich die "Lurchies" aus Kornwestheim und der VfB Eberdingen gegenüber. Die 19. Gravur im Pokal wird auf den Namen "Lurchies" lauten.

Die einst überreichte Trophäe für den Turnierletzten, ein leuchtender roter Zwerg, muss keine Mannschaft mehr abstauben. Eine Mannschaft fand kein Spaß an der spottreifen Auszeichnung, ließen das Unikum aus Plastik einfach verschwinden.

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