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Singen - und dabei helfen

Die Sachsenheimer Landfrauen und der Chor "notabene" hatten Mitte Dezember zu einem Benefizkonzert geladen. Die dabei gesammelten Spenden wurden nun an den Kinderhospizdienst des Kreises übergeben.

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Freute sich über die Spende von Landfrauen und "notabene": Birgit Beurer (Dritte von rechts).  Foto: 

Weihnachten ist zwar schon vorbei - doch passend zum Anlass erklangen am Donnerstag die ersten Takte von "Oh, du fröhliche" durch die Maschinenhalle auf dem Bauernhof der Familie Willig. Fröhlich war der Grund allemal: Mitglieder des Chors "notabene" und der Sachsenheimer Landfrauen konnten der Leiterin des ambulanten Kinderhospizdienstes in Ludwigsburg symbolisch eine Spende überreichen. 1950 Euro kommen der Einrichtung zugute.

Geld, das dringend gebraucht wird, erklärte die Diakonin Birgit Beurer. "Wir sind für unsere Arbeit auf Spenden angewiesen." Denn zum einen ist der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst für die Familien kostenlos und unabhängig von Nationalität, Konfessions- oder Religionszugehörigkeit. Und zum anderen gebe es nur für etwa ein Drittel der Aufgaben Zuschüsse von den Krankenkassen.

Alles, was über den Tod hinausgehe, werde nicht bezuschusst, so Beurer. Und das betrifft vor allem die Trauerarbeit, die die Einrichtung mit vielen Ehrenamtlichen leistet, beispielsweise für Kinder, die einen Elternteil verloren haben. "Aber die Trauerarbeit ist sehr wichtig, sie ist ein Weg, um zurück ins Leben zu finden", betont Beurer die Notwendigkeit des Angebots.

Und das werde auch immer stärker nachgefragt. Noch diesen Monat beginnt deshalb ein neuer Kurs, in dem Ehrenamtliche ausgebildet werden. Zudem gebe es Überlegungen, die Einrichtung auszubauen, sagt Beurer, deren Arbeitsplatz derzeit noch einen Umfang von 60 Prozent hat.

Auch wegen der benötigten Hilfe war die Wahl von "notabene" auf den Kinderhospizdienst als Empfänger gefallen. Zudem sei es immer gut, wenn man wisse, dass eine Spende zu 100 Prozent ankomme, sagt die Leiterin Christiane Hähnle. Hilfreich sei auch gewesen, dass Beurer bei dem Konzert über die Aufgaben informiert habe.

Der Chor gibt oft Benefizkonzerte, erklärt Hähnle. "Wir singen gern und wollen damit etwas Gutes tun." Ein Konzert wie das kurz vor Weihnachten in der Halle hingegen sei recht neu. Doch angesichts des Erfolgs sei es denkbar, dass es eine Fortsetzung gibt. "Wir schauen mal, was das neue Jahr noch bringt."

Info "notabene" ist das nächste Mal auf der Stuttgarter Touristikmesse CMT zu hören, und zwar am Sonntag, 17. Januar, von 10.45 bis 11 Uhr auf der SWR-Bühne und von 13.30 bis 14 Uhr im Atrium. Mehr zum Kinderhospizdienst im Internet.

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