Partner der

Qualität liegt im Trend

|
Thorsten Gschweng ist Store-Leiter im „Grill&Co-Store“ in Sachsenheim. Grills der Marke „Weber“ sind der Kassenschlager, aber auch andere Marken, wie „Napoleon“ oder „Broil King“ sind heiß begehrt unter Grillfreunden.  Foto: 

Eine abgepackte Bratwurst oder ein fertig mariniertes Steak auf den im Supermarkt erstandenen Dreifußgrill legen ist heute nicht mehr angesagt. „Der Trend geht ganz klar zu hochwertigeren Produkten“, sagt Thorsten Gschweng, Geschäftsführer im „Grill&Co-Store“ in Sachsenheim.

Vor einigen Jahren haben Hobby-Griller höchstens 50 Euro für einen Grill ausgegeben, berichtet Gschweng. Damals vor allem für Holzkohlegrills. Heute seien seine Kunden auch bereit 300 Euro liegen zu lassen. „Die Leute wollen ‚was gscheits’ haben“, erklärt der Ladeninhaber.

„Weber“ ist der Kassenschlager

Die beliebteste Marke sei „Weber“ aus den USA. Sie ist auch im „Grill&Co-Store“ am häufigsten vertreten. Das Logo der Marke kenne jeder und es stehe stellvertretend für hochwertiges Grillen im Profi- und semiprofessionellen Bereich. Die Nachfrage nach kanadischen Grills von „Napoleon“ oder „Broil King“ habe allerdings auch stark zugenommen. „Ich werde oft nach meinem Grill gefragt“, sagt Gschweng belustigt. „Ich hatte einen ‚Weber’-Grill und habe seit Kurzem zu einem Modell von ‚Napoleon’ gewechselt, um mal etwas anderes auszuprobieren.“ Beides seien Gasgrill-Modelle.“

Das entspricht ganz der aktuellen Tendenz. Laut Gschweng werden Gasgrills immer gefragter. Die Erklärung dafür liege auf der Hand: „Es ist der urbane Lebensstil. Auf dem Balkon ist es oft untersagt einen Holzkohlegrill zu benutzen und dann kommt der Gasgrill ins Spiel“, erklärt der Grillprofi. Das schlechte Image sei überholt. Auch ein Trend hin zum Elektrogrill sei aus eben diesen Gründen erkennbar: Oftmals sind auch Gasgrills nicht erlaubt, sodass der Elektrogrill gewählt wird. „Das gibt tolle Ergebnisse, auch wenn das ‚saubere Grillen’ ohne Gas, nur mit Strom noch verpönt ist“, betont Gschweng.

Der Vorteil gegenüber der offenen Flamme sei, dass durch die kontrollierte Hitze kein Acrylamid entstehe und auch das Fett nicht unter Entstehung von Schadstoffen verbrenne. Die Prognose des Grillmeisters: „Da wird sich in naher Zukunft an der Leistungsstärke viel tun.“

Smoken für Experimentelle

Ein spezieller Trend sei das Smoken. Geduld und Wissen um Fleisch, Marinaden und Gewürze seien notwendig. Gerade jene Grill-Fans, die bereits einen Holz- und einen Gasgrill besitzen, seien an einem Smoker interessiert, um mehr Abwechslung hineinzubringen, weiß der Geschäftsführer. Um sich das nötige Wissen anzueignen führen Thorsten Gschweng und sein Team ausgedehnte Beratungsgespräche mit den grillfreudigen Kunden, es gibt im „Grill&Co“ auch eine Grillschule. Frank Gackenheimer ist ein von „Weber“ zertifizierter Grillmeister und leitet die Kurse, die mehrmals pro Woche angeboten werden. „90 Prozent der Kurs­teilnehmer sind männlich, viele kommen zu mehreren Grillseminaren“, berichtet der Grillmeister. Das Publikum sei zwischen 19 und 60 Jahre alt und jeder wolle mehr erfahren und Neues lernen.

Die Sachsenheimer Filiale biete einen Komplettservice an, betont Gschweng. Grill, Kohle, Beratung, aber auch Auslieferung und Reparatur gehören dazu. Auch die Zutaten, die für die innovativen Rezepte aus der Grillschule benötigt werden, gibt es zum Teil vor Ort. Ein gut bestückter Kühlschrank lockt mit ganzen Hähnchen und großen Stücken Fleisch aus den USA, Spanien und der ganzen Welt. Ebenso werden zahlreiche Gewürzmischungen angeboten, beispielsweise „Pull that piggy“ von „Ankerkraut“ für Pulled Pork.

Dies alles gliedert sich in die aktuelle „Do it yourself“-Bewegung sowie den „Slow food“-Gedanken ein, sind sich die Grillspezialisten sicher. Durch das selber machen und den angeschafften hochwertigen Grill, ist der moderne Griller auch gewillt ein Bio-Roastbeef für 140 Euro zu kaufen. Qualität statt Quantität ist in Mode.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Wappen
Ludwigsburg

Sachsenheim

Einwohner: 18170 (31. Dez. 2015)
PLZ: 74343
Regierungsbezirk: Stuttgart
Höhe: 246 m ü. NHN
Bürgermeister Horst Fiedler

www.sachsenheim.de/

Nachrichten aus Ihrer Gemeinde

Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Partner der

Nach Bamberger kandidiert auch Chef nicht mehr

Die Gemmrigheimer Bürgermeisterin tritt nach 24 Jahren nicht mehr an. Am 4. März wird in Gemmrigheim und am 15. April in Bönnigheim gewählt. weiter lesen