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Orgelbau-Förderkreis: Kleine Schritte in Richtung Sanierung

Die Orgel in der Vaihinger Stadtkirche ist dringend renovierungsbedürftig. Ein Förderkreis soll das nötige Geld aufbringen. Vor Kurzem war die erste Vollversammlung seit der Gründung.

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Möglichst viele Aktivitäten und Aktionen sollen dazu beitragen, die in der evangelischen Stadtkirche fällige Orgelrenovierung, die umfassend technische Neubauten benötigt, finanzieren zu können. Dem Kirchenmusikdirektor und Bezirkskantor Hansjörg Fröschle liegt die Angelegenheit sehr am Herzen. Am Freitag trafen sich die Mitglieder des im März gegründeten Orgelbau-Förderkreises (OBF) zu einer ersten Vollversammlung. "Kleine Schritte zum großen Ziel", gab der Kantor der Vaihinger Stadtkirche als Motto aus. In der Tat gilt es viel zu bewegen, um das zunächst mit Kosten in Höhe von 800.000 Euro eingeschätzte Projekt zu realisieren. Als eine Etappe soll bis Weihnachten 2017 ein Spendenbetrag von 300.000 Euro erreicht sein. Erst dann dürfen Angebote für die Orgelrenovierung eingeholt werden, so Fröschle in der jüngsten Vollversammlung.

Mit ihm, Gudrun Ratzsch, Walter Kasper und Christian Frasch hat sich nun das OBF-Leitungsteam gebildet, das entsprechende Aufgaben hinsichtlich Benefizveranstaltungen wahrnehmen wird. 24 Personen haben sich bislang als Mitglieder im Förderkreis eingetragen. Es sollen noch mehr werden, schließlich will man die Gönnerschaft auf eine breite Basis stellen. Wie Fröschle in der Vollversammlung betonte, werde der Kreis der Förderer so lange existieren, bis das Ziel mit der Einweihung und kompletten Bezahlung des Orgelneubaus erreicht ist. Aktiv ist zudem ein Lenkungskreis, den die Kirchengemeinderätin Jutta Hausegger leitet, der koordiniert und kalkuliert sowie in enger Verbindung mit einem Kuratorium steht. Am Tag des Denkmals, dem 13. September, werden jene, die sich in das Kuratorium einbringen, vorgestellt. Im Rahmen eines Gemeindefestes und integriert in das Vaihinger Straßenfest sowie zum bundesweiten Tag der Orgel gibt es spezielle Orgel-Führungen.

Die Ideenschmiede ist in vollem Gange, wie es sich im Verlauf der Vollversammlung zeigte. Mit dem Maientagskonzert lief die erste Benefizveranstaltung positiv. 2100 Euro an Spendengeld wurden generiert. Der Pool von Aktivitäten für den guten Zweck füllt sich: von einer Stifterurkunde über Schaufensterdekoration bis hin zum Verkauf der 2500 Orgelpfeifen. Spendenkassen in den Läden sowie ein eigens für den Orgelneubau angebotenes Getränk sollen ebenfalls die Finanzen aufbessern. Die Idee eines in zwei Sorten erhältlichen "Vaihinger Orgeltees" hat das Förderkreismitglied Jutta Berberich bereits umgesetzt. Demnächst werden die Sorten im Teeladen in der Fußgängerzone erhältlich sein.

Ein Flyer wirbt bereits für die nächsten Konzerte, nämlich ein Orgelkonzert mit Hans-Ulrich Lauer am 19. Juli, am 25. Oktober das Werk "(Kleines) Oratorium", in dem unter anderem der Chor der Stadtkirche, der Singkreis und die Singkehlchen mitwirken, sowie das große musikalische Ereignis "Winterzeit - Weihnachtszeit" am 6. Dezember. Durchaus vorstellbar für einige Förderkreismitglieder wäre im kommenden Jahr ein Konzert auf dem Kirchplatz.

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