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Neuer Platz eingeweiht

Endlich ist es soweit: Der 50 Jahre alte Hartplatz der Sportfreunde Großsachsenheim gehört der Vergangenheit an. Am Freitagabend fand die feierliche Einweihung des neuen Rasenspielfeldes statt.

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Mit einem Spiel der Nachwuchsmannschaften der Sportfreunde Großsachsenheim und des TSV Kleinsachsenheim wurde das neue Fußballfeld am Freitag eingeweiht.  Foto: 

Den jüngsten Nachwuchsmannschaften, den Bambini sowie der F-Jugend war es vorbehalten, zur Premiere des neuen Rasenspielfelds bei den Sportfreunden Großsachsenheim dem runden Leder nachzujagen. Und den Spaß der Jungfußballer von TSV Kleinsachsenheim und Sportfreunde Großsachsenheim auf dem satten Grün konnten etliche Zuschauer gleich miterleben.

Die Jugendleiter der beiden Vereine, Daniel Manthey und Marcus Buch, die künftig verstärkt auf Kooperationen ihr Augenmerk setzen, zeigten sich ebenso erfreut wie Dieter Stuiber, Vorsitzender des 1931 gegründeten Fußballvereins. Dieser brachte seine Freude in seinen Dankesworten zur Einweihung zum Ausdruck. Bürgermeister Horst Fiedler wertete den Ausbau als Rasenplatz mit einer Spielflächenerweiterung und Ballfangzonen als optimale Bedingungen für die Zukunft. Auch die gebildeten Spielgemeinschaften in den Jugendbereichen von Sportfreunden und TSV wären ein guter Schritt und optimistisch zu betrachten. Momentan sind es sieben Spielgemeinschaften, wobei es sich um vier Mädchenteams und drei Jungen-Mannschaften handelt. Eine Option der Stadt, die die möglichen Kooperationen der beiden Vereine positiv sieht - und überdies für den Kostenrahmen von 175 000 Euro aufkommt. Verzichtet wurde auf Zuschüsse, da möglichst schnell ein weiterer geeigneter Sportplatz für den Spielbetrieb und das Training den Sportfreunden zur Verfügung gestellt werden sollte.

Der Hartplatz machte seinem Namen alle Ehre. Er bot keine geeigneten Perspektiven für die wichtige Jugendarbeit im Verein. Auch bei den Aktiven gab es keine Akzeptanz wegen den widrigen Platzverhältnissen. Den harten Boden des Gevierts fürchteten selbst die Gegner der Sportfreunde. Die Abwanderung von Spielern und talentierten Jugendlichen aus dem Nachwuchsbereich waren die leidvollen Folgen, wie Dieter Stuiber immer wieder gegenüber der Stadtverwaltung betonte. Gewünscht wurde seit Jahren die Schaffung eines Kunstrasenplatzes. Mit 650 000 Euro Kosten sah die Stadt keine Möglichkeit zur Umsetzung des Projekts.

"Das Dilemma mit dem alten Sportplatz wurde immer offensichtlicher, über drei Jahre stand der Wunsch nach einem neuen Platz", wie es Sportfreunde-Kassier Harald Heberle gegenüber der Bietigheimer, Sachsenheimer und Bönnigheimer Zeitung schilderte.

Eine Wende kündigte sich an, als CDU-Ratsmitglied Hans Günter Janßen die Anregung in eine Sitzung des Gemeinderats einbrachte, die Methode von Agrar-Ingenieur Dr. Clemens Mehnert zu prüfen. Der "Rasenpapst aus Süddeutschland", wie er von Fachleuten respektvoll genannt wird, hat eine spezielle Vegetationstechnik für Naturrasenplätze entwickelt. Diese sind kostengünstiger. Im Frühjahr 2014 gab der Gemeinderat grünes Licht für die Planung, im Juni rollten die Bagger an. Der robuste Naturrasen wurde auf die sogenannte Sedimentschicht des bestehenden Hartplatzes aufgebracht, was eine hohe Belastbarkeit möglich macht. Eine immense Widerstandsfähigkeit und eine kurze Regenerationszeit zeichnen den jetzt weitaus weicheren Untergrund des Rasenplatzes aus.

Hatten am Freitag die Youngsters ihre helle Freude an dem neuen Spielfeld, waren es am 20. September 1964 bei der ersten Einweihung des Hartplatzareals die Aktiven von TSV Kleinsachsenheim und Sportfreunde Großsachsenheim. Das Eröffnungsspiel und Lokalderby endete damals mit einem 3:1 Sieg für den TSV. Mit dem frisch angelegten Platz dürfen sich aktuell die Sportfreunde wie Sieger fühlen. Freude wird freilich auch bei den Gästemannschaften aufkommen.

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