Partner der

Kirchliche Sozialstation: Neue Partner aus Kirbachtal

Die evangelische Kirchengemeinde Hohenhaslach und die evangelische Kirchengemeinde Ochsenbach-Häfnerhaslach sind der kirchlichen Sozialstation beigetreten. Vertragsunterzeichnung war am Mittwoch.

|
Hinten (v. l.): Christa Jeworrek, Bernd Bayer (Stadt Sachsenheim), Bärbel Bauer-Röggle, Lothar Kämmle (Geschäftsführer Sozialstation), Dekan Reiner Zeyher. Vorne (v.l.): Pfarrer Michael Wanner (Hohenhaslach), Gundi Meier-Lorch, Pfarrer Dieter Hofmann (Großsachsenheim) und Pfarrer Hans-Jürgen Horn (Ochsenbach-Spielberg).  Foto: 

Die kirchliche Sozialstation Sachsenheim besteht bereits seit dem 27. September des Jahres 1979. Seit ihrem Gründungstag hat sich an ihrer Struktur laut ihrem Geschäftsführer Lothar Kämmle im Wesentlichen kaum etwas geändert. Träger der Einrichtung sei von Beginn an die evangelische Kirchengemeinde Großsachsenheim gewesen. Als Kooperationspartner habe man zum Beginn Ende der 70er-Jahre die Stadt Sachsenheim, die evangelische Kirchengemeinde Kleinsachsenheim und die katholische Kirchengemeinde von Großsachsenheim gewinnen können. Auch die Krankenpflegevereine von Großsachsenheim, Kleinsachsenheim und der Krankenpflegeverein Kirbachtal sind bereits seit Jahrzehnten mit im Boot.

Seit Mittwochvormittag hat sich der Kreis der Kooperationspartner noch deutlich erweitert. Dieter Hofmann, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Großsachsenheim, bezeichnete es als ein "historisches Ereignis", dass ab sofort auch die evangelische Kirchengemeinden von Hohenhaslach sowie von Ochsenbach-Spielberg als neue Kooperationspartner gewonnen werden konnten. Im Hohenhaslacher Gemeindehaus wurde ein entsprechender Kooperationsvertrag unterzeichnet. Von Pfarrer Hofmann war auch die Initiative ausgegangen, für diese Initiative die vertraglichen Grundlagen zu schaffen.

Lothar Kämmle erhofft sich durch mehr Kooperationspartner auch konkrete Verbesserungen für die tägliche Arbeit seiner Mitarbeiter - insbesondere im ländlich geprägten Kirbachtal. Dort will die kirchliche Sozialstation insbesondere im seelsorgerischen Bereich verstärkt tätig werden und hierbei gerne auch auf ehrenamtliche Kräfte zurückgreifen. Durch einen intensivierten Kontakt zu den Kirchengemeinden vor Ort hoffe man darauf, solche freiwilligen Kräfte gewinnen zu können, so Kämmle. Zudem sei aus den Reihen der neuen Partner bereits schon signalisiert worden, dass man die Sozialstation gerne auch mit speziellen Veranstaltungen unterstützen würde. So ist unter anderem ein Benefizkonzert in Planung, erklärte Kämmle. Als "Bindeglied" zwischen den Gemeinden im Kirbachtal und der Sozialstation soll die Diakonin Andrea Renk künftig fungieren. Sie wird sich laut Kämmle aus diesem Grund in Zukunft weniger intensiv um den Bereich der Jugendarbeit kümmern. Unter anderem war Renk seit Jahren maßgeblich an der Umsetzung des Waldheims in den Sommermonaten beteiligt. "Wir wollen unserem diakonischen Grundauftrag als kirchliche Sozialstation im Kirbachtal nun noch stärker nachkommen", erklärte Kämmle das Ziel für die kommenden Jahre. Er steht seit 2010 der Sozialstation vor und habe bereits seit längerem eine Einbindung der Kirbachtal-Gemeinden auf der Agenda gehabt.

Um die jetzige Kooperation offiziell besiegeln zu können, habe man in den vergangenen Monaten noch eine Entscheidung des Oberkirchenrats zu diesen Plänen abwarten müssen. Dieser hatte vor Kurzem grünes Licht gegeben.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Partner der

Bietigheimer eine Runde weiter

Pishtar Dakaj hat mit seinem Gesang bei der Sendung „The Voice of Germany“ die Juroren überzeugt. weiter lesen