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Interessent fürs alte Rathaus gefunden Kleinsachsenheim: Gebäude bald Wohnhaus?

Das alte Kleinsachsenheimer Rathaus könnte bald zu einem Wohnhaus umfunktioniert werden. Was noch im Ortsteil ansteht: ein Überblick.

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In der Kleinsachsenheimer Grundschule bleibt es erstmal bei der Kernzeitenbetreuung bis 13.30 Uhr. Dies wurde am Montag bei der Infoveranstaltung für die Ortschafts- und Bezirksbeiräte zum Haushalt 2016 bekannt. Die Kleinsachsenheimer hatten zuvor den Wunsch geäußert, die Betreuung in den Kitas und der Schule im Stadtteil auf den Ganztag auszudehnen. In der Grundschule, so der Kämmerer German Thüry, seien sowohl Platz als auch Personal knapp. Bei steigender Nachfrage müssten zudem Kriterien zur Priorisierung der Anfragen erstellt werden. Im Fall der Kitas wies die Stadtverwaltung darauf hin, dass aktuell ein Standort für neue Ü3-Ganztagsplätze gesucht wird (die BZ berichtete).

Wie auch die Großsachsenheimer sehen die Kleinsachsenheimer Bezirksbeiräte die Belebung der Ortsmitte als oberste Priorität. So wünschen sich die Kleinsachsenheimer einen Versammlungsraum, außerdem ein realisierbares Nutzungskonzept für das ehemalige Rathaus. Die Stadtverwaltung trägt die Wünsche mit. Nachdem mit dem Jahr 2015 das Stadtkernsanierungsprogramm ausgelaufen ist, ein Umbau der Kelter aber nicht realisiert wurde, soll laut dem Kämmerer German Thüry baldmöglichst ein neuer Anlauf für ein Sanierungsgebiet unternommen werden. Und sollte dies scheitern, wolle die Stadtverwaltung die Errichtung einer zentralen Versammlungsstätte ohne Förderung angehen. Und auch ins Thema Rathaus ist offenbar Bewegung gekommen. Beim Bezirksbeirat hat sich ein Interessent für die Immobilie vorgestellt. Mit ihm will die Stadtverwaltung ein Konzept für eine Wohnnutzung erarbeiten. Die Modernisierung der Mehrzweckhalle wird indes noch bis 2018 auf sich warten lassen, da die Stadt zuvor auf Landesgelder hofft, war in der Sitzung zu erfahren.

Weitere Punkte: Die bessere fußläufige Anbindung von "Ost III" wird frühestens 2017 angegangen, weitere Maßnahmen im Stadtteil, etwa Tempo 30 oder Verkehrsberuhigung, seien in der Prüfung. Feldwege würden zum Zweck der Naherholung indes nicht ausgebaut.

Ein Zugeständnis gab's zum Thema Brunnenpatenschaften: Im aktuellen Haushalt ist eine Verdoppelung der Pauschale für die Brunnenpaten auf 400 Euro je Wasserstelle vorgesehen.

Asyl: Räte wollen mitreden

Flüchtlinge Sowohl die Bezirksbeiräte aus Groß- als auch Kleinsachsenheim haben den Wunsch an die Stadtverwaltung herangetragen, in die Entscheidungen über Standorte für die Asyl-Erst- beziehungsweise Anschlussunterbringung einbezogen zu werden. In der Infositzung am Montag wurde klar, dass die Stadtverwaltung dem nur bedingt entsprechen wird. Begründung: Aufgrund der rasanten Entwicklungen müssten Entscheidungen für größere Einheiten rasch gefällt werden. Die Gremien würden kurzfristig informiert.

 

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