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Hocketse der Eintracht Kleinsachsenheim leidet unter dem Wetter

Wohlbekannt als urgemütliche Hocketse ist die Festivität des Gesangvereins Eintracht Kleinsachsenheim am Heinzenberger Weg. Ein bisschen Konkurrenz gabs diesmal: das schlechte Wetter und Fußball.

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Immerhin: Der Gottesdienst zum Auftakt der Eintracht-Hocketse am Sonntag war gut besucht.  Foto: 

Früher wurde unter den Bäumen der Streuobstwiesen gefeiert, doch mittlerweile findet die Hocketse des Gesangsvereins Eintracht Kleinsachsenheim in der Scheune der Landwirtsfamilie Schmid am Heinzenberger Weg statt. Ein bisschen Konkurrenz gabs in diesem Jahr zur Traditionsveranstaltung: Das miese Frühlingswetter und das Champions-League-Finale.

Am Samstagabend habe es beim Fest sozusagen zwei Halbzeiten gegeben, so Walter Palm, der stellvertretende Vorsitzender der Eintracht Kleinsachsenheim, über die Resonanz. Vom Auftakt mit Fassanstich bis zur nahenden TV-Fußballübertragung sei der Festverlauf zufriedenstellend gewesen, dann habe man jedoch einen spürbaren Besucherschwund registriert, so Palm. Zusammenrücken ob der kühlen Temperaturen war danach für die dagebliebenen Eintracht-Gäste in der Schmidschen Scheuer angesagt.

Anders verlief die sonntägliche Eröffnung der Eintracht-Hocketse. Die wetterschützende Scheune, ansonsten als Maschinenhalle für den landwirtschaftlichen Spargel- und Erdbeerhof genutzt, füllte sich zusehends mit zahlreichen Gottesdienstbesuchern. Auf dem Programm stand die "Kirche im Grünen", gestaltet von Pfarrvikar Dioraci Machado, dem Posaunenchor und dem Kirchenchor der evangelischen Kirchengemeinde Kleinsachsenheim sowie dem Gastgeber Gesangverein Eintracht. Unter dem Liedgut wünschenswert intoniert: "Die güldene Sonne, voll Freud und Wonne".

Ansonsten galt auch diesmal das Motto der Feier, die immer im Mai stattfindet: "Drenga ond veschbra, schwätza, horcha ond gugga, oifach wohlfühla." Gut umzusetzen, wenn alles mitspielt: Köstlichkeiten aus Küche und Keller reichten die vielen Helfer der Eintracht. Zeit zum Plausch fand sich ebenso wie für das Hören der vorgetragenen Lieder des 24-köpfigen Männerchores unter der Leitung von Irma Stolz. Nicht nur schauen durfte man am Kuchenbuffet der Eintracht-Frauen. Hausgemachte leckere Kuchen lockten zur Kaffeestunde.

Einfach wohlfühlen war freilich in diesem Jahr wegen des Wetters nicht ganz so gegeben. "Gelockerte Atmosphäre" verspricht die Eintracht-Vorstandschaft dafür aber schon mal für den Ausflug am 15. Juni an die Bergstraße. Eine Gelegenheit, mit der man auch um Männer aller Altersklassen für den Chor werben möchte.

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