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Förster plant keinen Holzeinschlag

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Der Fachbereich Forsten erwartet für das Forstwirtschaftsjahr 2017 keine Einnahmen für den Stadtwald. Dagegen werden insgesamt Ausgaben in Höhe von 9000 Euro erforderlich. „Der 63 Hektar große Oberriexinger Forst ist ein kleiner und feiner Erholungswald“, beschrieb Bürgermeister Werner Somlai die von den Bürgern geschätzte Fläche. Zudem mit einem Spielplatz ausgestattet, wird er rege von Familien genutzt. Finanziell spiele das Forstareal keine große Rolle, so der Rathauschef zur monetären Seite. Für den vom Fachbereich Forsten betreuten Wald ist im Betriebsplan für 2017 kein Holzeinschlag vorgesehen. Die Jungbestandspflege, die im Forstwirtschaftsplan mit 2000 Euro verbucht ist, und auch die Pflege vom Waldspielplatz bedürfe mehr Aufmerksamkeit, was für das „dicke Minus“ verantwortlich sei, wie Revierförster Wolfgang Steinacker, der interimsweise für den Oberriexinger Wald zuständig war, schilderte.

Im Zusammenhang schlagen hier die inneren Verrechnungen mit 4000 Euro und der Forstverwaltungs-Kostenbeitrag mit 2000 Euro zu Buche. „Das überleben wir“, wie Bürgermeister Somlai schmunzelnd zum Defizit anmerkte. Zum Sommer hin stehe ein Waldbegang auf dem Programm, einigten sich Forstvertreter und Bürgermeister auf den beliebten Waldspaziergang. Einstimmig genehmigte das Ratsgremium den Forstbetriebsplan für das kommende Jahr.

Die Präsenz der Forstvertreter Steinacker und Hartmut Flunkert verstärkte Forstrat Dr. Michael Nill, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Forsten beim Landratsamt Ludwigsburg, in der Sitzung des Oberriexinger Gemeinderats. Nill informierte über die aktuelle Waldsituation und die Rahmenbedingungen. Durch die trockene Witterung von Herbst 2015 bis Anfang 2016 sei man mit der Holzernte gut durch den Winter gekommen.

Verschmutzungen der Waldwege und Beeinträchtigungen der Rückegassen blieben aus. Gut angewachsen wären zudem die Pflanzungen, wobei der kühl-feuchte Frühsommer günstige Voraussetzungen geschaffen hätte. Der Sommer trocken und heiß, begünstige zwar den Insektenbefall, dies war aber im Oberriexinger Forst nicht zu beobachten. Auch was den Eichenprozessspinner betraf, seien keine großflächigen Maßnahmen nötig gewesen. Rudi Kern

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