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Feuerwehr übernimmt Sonnwendfeier

Die Sonnwendfeier in Ensingen wird in diesem Jahr erstmals von der Feuerwehr ausgerichtet. Der Albverein hatte aufgeben müssen.

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Der Musiker Mike Janipka und der Kinderchor der Grundschule Ensingen werden im Rahmen der 58. Sonnwendfeier auf dem Ensinger Hubbühl auftreten. Für das Fest am Samstag, 20. Juni, ab 18 Uhr stehen die Feuerwehrleute aus dem Stadtteil zum ersten Mal parat. Bewirten werden unter anderem der Weinbauverein Illingen-Ensingen sowie das örtliche Weingut Walz. Auch Speisen gibt's, wie Andreas Mauch, der Kommandant, verspricht. Er und seine Mitstreiter springen erstmals ein, nachdem der bisherige Ausrichter der Traditionsfeier, die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins, für eine Fortsetzung abgewinkt hatte. Im vergangenen Jahr blieb daher die Traditionsveranstaltung aus. Die Ensinger Wanderfreunde hatten bereits im Frühjahr 2014 signalisiert, dass sie die große Feierlichkeit nicht mehr ausrichten könnten. Gründe: zu hohe Auflagen der Behörden und der personelle, körperliche und zeitliche Aufwand für die rund 120 Mitglieder, die sich überwiegend im Seniorenalter befinden. Die Austragung der Feierlichkeit unter der Eselsburg war daher offiziell dem Stromberggau des Schwäbischen Albvereins zurückgegeben worden.

Rückblick: Bei 57 Gausonnwendfeiern hatte die Albvereinsortsgruppe als fleißiges Gastgeberteam fungiert, zuletzt waren bis zu 1000 Besucher auf die Anhöhe des Hubbühls gekommen. Eine echte Herausforderung ist es, ohne die in Hallen vorhandene Infrastruktur für eine Bewirtung der Gäste zu sorgen. Zudem ist das Wetter stets ein Unsicherheitsfaktor. Die Mannschaft der Feuerwehr hofft daher auf ideale Bedingungen zur Premiere. Die Feier der Sonnenwende am längsten Tag soll weiterhin den Charakter eines Familienfestes beibehalten. Deshalb dürften die Feuersprüche der Kinder auch nicht fehlen, so der Abteilungskommandant. Auch Ortsvorsteher Werner Rohloff wird wieder die Begrüßungsworte sprechen. Bevor Schüler der Grundschule bei Einbruch der Dunkelheit das Feuer entzünden, gibt Albvereinsmitglied Torsten Schmid noch einen Einblick in die Tradition der Sonnwendfeuer.

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