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Festabend im Kulturhaus: Verein für Heimatgeschichte feiert 20-jähriges Bestehen

Der Sachsenheimer Verein für Heimatgeschichte feierte am Samstag mit einem Festabend sein 20-jähriges Bestehen. 1993 trafen sich erstmals Bürger, die sich besonders für das Thema Stadtgeschichte interessierten.

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Im Verlauf des Festabends wurden auch zahlreiche Mitglieder des Vereins für Heimatgeschichte geehrt (von links): Hermann Albrecht, Jutta Glöckle, Karl Heidinger, Johanna Benz, Doris Rau, Margarete Wölper i.V. Manfred Wölper.  Foto: 

Vor 20 Jahren wurde der Verein für Heimatgeschichte Sachsenheim gegründet und hat seither mit Publikationen, Ausstellungen und weiteren Aktivitäten in der Stadt das Bewusstsein für deren Wurzeln und Geschichte nachdrücklich verfestigt. Am Samstag fand aus diesem Anlass im Kulturhaus ein Festabend statt.

Jutta Glöckle, die seit sechs Jahren das Amt der ersten Vorsitzenden des Vereins für Heimatgeschichte innehat, erinnerte in ihrer Begrüßungsrede an dessen Ursprünge. Nach einer Zeitungsanzeige trafen sich auf Initiative von Oskar Keuerleber Ende des Jahres 1992 mehrere Einwohner der Stadt Sachsenheim und erklärten sich bereit, den Heimatverein ins Leben zu rufen. Schon am 13. Januar 1993 einigte man sich auf den Namen des Vereins und am 3. März fand die offizielle Gründungsversammlung statt, in deren Verlauf Oskar Keuerleber zum ersten Vorsitzenden gewählt wurde. Jutta Glöckle verwies auf die in der Satzung festgeschriebenen Aufgaben, die dieser in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Sachsenheim ausführt. Dazu zählt unter anderem "die Pflege der Heimatgeschichte des Raumes Sachsenheim durch Erforschung der Geschichte in allen Zeiten" sowie auch "die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse". Seit 1998 übernehmen Vereinsmitglieder zudem die ehrenamtliche Aufsicht an Sonntagen im bereits 1985 von Kurt Bader gegründeten Museum für Heimatgeschichte. Wesentlicher Bestandteil der Vereinsarbeit ist die Herausgabe der Publikation "Die Mörin", die bisher mit insgesamt 74 Ausgaben erschienen ist. Der Heimatverein zählt heute mehr als 100 engagierte Mitglieder.

In seinem Grußwort würdigte der Bürgermeister von Sachsenheim, Horst Fiedler, die Arbeit des Heimatvereins. Dieser bestehe zwar erst seit 20 Jahren beschäftige sich aber mit der langjährigen Geschichte der Stadt Sachsenheim, die, zählte man die Existenz aller Ortsteile einmal zusammen, immerhin rund 5600 Jahre umfasse. Auch Fiedler betonte die Bedeutung der Schriftenreihe "Die Mörin" und bezeichnete sie als wichtigsten Beitrag zur Stadtgeschichte, zumal auch in Sonderausgaben komplexere Themen wie etwa der zweite Weltkrieg oder der Flughafen Großsachsenheim umfassend behandelt wurden. Er dankte für die ehrenamtliche Übernahme der Aufsicht im Heimatmuseum. Insgesamt sei der Verein aus dem Kulturleben der Stadt Sachsenheim nicht mehr wegzudenken, hob Horst Fiedler hervor.

Mehrere Gründungsmitglieder nahmen während des Festabends Ehrungen durch die Vorsitzende Jutta Glöckle in Empfang. Dies waren Hermann Albrecht, Johanna Benz, Otfried Kies, Karl Heidinger, Doris Rau, Ulrich Scheuffele und Margarete Wölper. Die Vorsitzende sprach zu jedem langjährigen Mitglied eine kleine Laudatio, in der sie vor allem die Aufgaben während der jeweiligen Vorstandsmitarbeit würdigte. Darüber hinaus aber ergriff Hermann Albrecht noch das Wort, um die Besucher der Veranstaltung daran zu erinnern, dass auch Jutta Glöckle zu den Gründungsmitgliedern gehörte und er dankte ihr für ihre umfangreiche Tätigkeit als erste Vorsitzende des Heimatvereins. Der vom Instrumentalkreis Sachsenheim unter der Leitung von Ulrich Geiger musikalisch umrahmte Festabend schloss mit einem profunden Vortrag des Historikers Professor Dr. Konrad Köstlin aus Wien zum Thema "Heimat, Geschichten und ein Jubiläum".

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Bürgermeister Horst Fiedler

www.sachsenheim.de/

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