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Erstes Fahrsicherheitstraining speziell für Elektroautos in Vaihingen

Während in Berlin noch an diesem Dienstag die Nationale Konferenz zur Elektromobilität ist, haben der Verein Electrify-BW und die Verkehrswacht Vaihingen bereits am Wochenende ein Fahrtraining für Besitzer von E-Autos ausgerichtet.

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Ein Tesla beim Bremsen auf nasser Straße: Zehn Fahrer von E-Autos machten beim Sicherheitstraining mit.  Foto: 

Nur wenige Kilometer pro Stunde machen den Unterschied. Das war eine der wichtigsten Erkenntnisse der Teilnehmer des ersten gemeinsamen Fahrsicherheitstrainings des Vereins Electrify BW und der Verkehrswacht Vaihingen, das am Wochenende im Rahmen der landesweiten Nachhaltigkeitstage ausgerichtet wurde - unabhängig von der Nationalen Konferenz zur Elektromobilität, die noch an diesem Dienstag in Berlin abgehalten wird. Lässt sich der vorgegebene Ausweichparcours noch mit 50 Kilometer pro Stunde einfach bewältigen, landen die Fahrzeuge bei einer nur gering höheren Geschwindigkeit in den Hindernissen? Vom Think City über Nissan Leaf, VW eGolf, Kia Soul EV, Renault ZOE und Fluence bis zum Tesla Model S rutschte eine breite Palette an Elektroautos über den Verkehrsübungsplatz in Vaihingen.

Zehn Fahrer absolvierten Slalomfahrten, Notbremsungen und Ausweichmanöver. Highlight: die Schleuderplatte, die die Hinterachse versetzt, sodass das Fahrzeug ausbricht und vom Fahrer auf einer glatten Fläche wieder unter Kontrolle gebracht werden muss. Kein leichtes Unterfangen, denn hier muss blitzschnell reagiert werden.

Vor dem Training stand die Frage im Raum, ob sich Elektro- in Extremsituationen anders verhalten würden als Verbrennerfahrzeuge. Denn beim E-Mobil ist das Gewicht anders verteilt, der Schwerpunkt liegt deutlich tiefer. "Ich konnte keinen Unterschied feststellen", sagte Trainer Joachim Asal nach den Fahrten. Auch der Teilnehmer Michael Bär, der mit Verbrennerautos schon zahlreiche Fahrsicherheitstrainings absolviert hatte, meinte nach dem Training: "Ich war positiv überrascht, dass es sich fährt wie ein ganz normale Auto - gerade im Grenzbereich." Vorsicht sei jedoch etwa in Bezug auf die Beschleunigung geboten. "Es gibt Situationen, in denen man vorsichtig mit dem Gaspedal umgehen muss. Da kann es in Notsituationen schon mal passieren, dass man ein Quäntchen zu viel Gas gibt", ergänzte Joachim Asal.

Für Andreas Gayde brachte das Sicherheitstraining eine ganz andere Erkenntnis: "Ich war negativ überrascht davon, wie schlecht die Energiesparreifen auf dem Golf sind. Auf trockener Fahrbahn sind sie wunderbar, aber auf dieser rutschigen Fahrbahn sehr grenzwertig." Seine wichtigste Erkenntnis: neue Reifen kaufen. Und regelmäßig üben, vor allem nach einem Fahrzeugwechsel. "Ich bin eine Übung, nachdem ich sie mit meinem Renault ZOE gemeistert habe, mit dem Tesla Model S gefahren und in den Pylonen gelandet", so Vereinssprecherin Jana Höffner.

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