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Dreikönigstreff unter Kanzelbuche

Fröhliches Stimmengewirr herrschte am Mittwoch beim Glühweinfest der Alte-Herren-Abteilung des TSV Häfnerhaslach am Fuße der mächtigen Kanzelbuche.

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Für den Glühwein am Fuße der Kanzelbuche legen Wanderer einige Kilometer zurück.  Foto: 

Seit 33 Jahren wandert Martin Hirsch aus Häfnerhaslach alljährlich am Dreikönigstag durch den Wald hinauf zur Kanzelbuche zwischen der Kirbachtalgemeinde und Sternenfels. "Viele aus unserem Ort wie Mitglieder des Schwäbischen Albvereins oder der Freiwilligen Feuerwehr treffen sich schon am Vormittag und machen sich auf den Weg. Natürlich machte die Wanderung in diesem Jahr durch das Regenwetter nicht ganz so viel Spaß, aber hier oben an der Kanzelbuche sehe ich viele Bekannte, wir unterhalten uns nett und sind dankbar, uns nach den Feiertagen endlich wieder an der frischen Luft bewegen zu können", erzählte der Häfnerhaslacher.

Susanne Katzenstein aus Oberriexingen dagegen besuchte gestern zum ersten Mal das Glühweinfest an der Kanzelbuche. "Wir haben an der Häfnerhalle unser Auto geparkt und sind anschließend 1,5 Stunden gewandert. Die Stimmung ist toll, und das Essen schmeckt sehr lecker. Wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal beim Glühweinfest", sagte Katzenstein.

Rund 16 Helfer der Alte-Herren-Abteilung des TSV Häfnerhaslach waren gestern am Grill, dem Glühwein- und Punschstand oder an der Fleischkäsetheke im Einsatz, um die rund 500 Besucher aus den gesamten umliegenden Gemeinden zu bewirten. "Unser Fest gibt es jetzt seit 33 Jahren. Zunächst haben wir es an der alten Kanzelbuche auf der gegenüberliegenden Straßenseite im Wald abgehalten. Aber schon nach ein paar Jahren sind wir an die neue Kanzelbuche umgesiedelt, denn auf diesem Wanderparkplatz lässt sich das Fest aufgrund der räumlichen Gegebenheiten viel besser durchführen", erinnerte sich Willy Gerlacher, der Erste Vorsitzender des TSV Häfnerhaslach.

Während in diesem Jahr von Schnee weit und breit nichts zu sehen war, gab es schon Jahre, in denen der Wanderweg zum Glühweinfest in der Frühe mit Schleppern geräumt werden musste, um ihn überhaupt begehbar zu machen.

"Früher hatten wir hier solche Minustemperaturen, dass uns der Wein in den Flaschen eingefroren ist. Im vergangenen Jahr hatten wir beispielsweise herrliches Wetter und unsere Verpflegung war schon um 14 Uhr gänzlich ausverkauft. Jedes Glühweinfest ist immer wieder anders, aber es gab nie unangenehme Zwischenfälle in all den Jahren", betonte Gerlacher. Die Besucher lobten besonders den Glühwein, der nach einem Geheimrezept aus Großmutters Zeiten hergestellt worden war.

Nach den Wanderungen aus den unterschiedlichen Richtungen genossen Groß und Klein die warmen Grillspezialitäten.

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