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Drei Orchester für eine Orgel

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Das Jugendsinfonieorchester bildete den Abschluss.  Foto: 

Sein Orchesterkonzert hat die CJD Jugendmusikschule Vaihingen am Samstag in den Dienst des Projekts Orgelrenovierung in der Vaihinger Stadtkirche gestellt. Dort musizierten drei Ensembles, die von den zahlreichen Besuchern viel Beifall erhielten.

Als ein „ganz besonderes Konzert“ bewertete Kantor Hansjörg Fröschle den Besuch der rund 80 Jugendlichen, verteilt auf die drei Ensembles Juniororchester, Jugendorchester und Jugendsinfonieorchester in der Stadtkirche, sowie deren Engagement für die Erneuerung der altehrwürdigen Orgel der Stadtkirche. Es werden vor allem die Jugendlichen sein, die, so Fröschle, „am längsten was von diesem Instrument haben werden, denn dieses soll mindestens hundert, wenn nicht gar zweihundert Jahre halten“.

Das Konzert selbst hatte das Juniororchester unter der Leitung von Christine Vogel und Frank Heinz eröffnet – unter anderem mit dem letzten Stück aus Tschaikowskis Kinderalbum, das passenderweise den Titel „In der Kirche“ trägt. Danach übernahm das Jugendorchester unter Leitung von Stefanie Foisel, das von Mitgliedern des Musikverein Sersheim unterstützt wurde. Sie warteten unter anderem mit einem der zweifellos anmutigsten Werke von Ennio Morricone auf, „Gabriels Oboe“, sowie mit einer Hommage an Leonard Cohen in Form dessen „Halleluja“.

Der zweite Teil stand im Zeichen des Jugendsinfonieorchesters unter der Leitung von Peter Kopp. Mit dem ersten Satz aus Haydns Sinfonie Nummer 99, getragen von einem subtilen Miteinander aus kraftvollen Tutti und einfühlsamen Streichern, stellte sich das Flaggschiff der Jugendmusikschule vor. Ein weiterer Höhepunkt dann: „Kol Nidrei“, angelegt an ein jüdisches Gebet, mit dem mehrfachen Preisträger bei „Jugend musiziert“, Marc Hingar, am Cello.

Seit die evangelische Kirchengemeinde mit ihrem Projekt Orgelrenovierung an die Öffentlichkeit gegangen ist, haben viele Vaihinger Musikschaffende dieses Vorhaben in Form von Benefizkonzerten unterstützt. Fröschle sprach von einer „großartigen Spendenbereitschaft“, die dazu geführt hat, dass das Ziel, in drei Jahren 300 000 Euro aufzubringen, beinahe erreicht ist. „Nach zweieinhalb Jahren haben wir erstaunliche 250 000 Euro gesammelt“, zog Fröschle eine Zwischenbilanz. Die letzte Hürde soll nun bis Weihnachten genommen werden.

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