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Bürgermeister Rudolf Kürner ist mit Blick auf das neue Jahr zuversichtlich

2015 wird in die Geschichte der Schäferlaufstadt als ein schwieriges, aber dennoch stabiles Jahr eingehen. Den kommenden Monaten blickt Bürgermeister Rudolf Kürner mit Spannung entgegen, denn wichtige Entscheidungen stehen an.

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Beim Blick aus dem Rathausfenster in Markgröningen sieht man den Marktplatz und die Bartholomaeuskirche - ein Blick in die Vergangenheit. Im neuen Jahr stehen viele wichtige Aufgaben an, die für die Zukunft der Schäferlaufstadt wichtig sind.  Foto: 

Gesamtbilanz für das Jahr 2015: Bürgermeister Rudolf Kürner und seine Mitarbeiter in den Reihen der Gemeindeverwaltung wurden in den zurückliegenden Wochen und Monaten stark in Anspruch genommen. "Unsere Lage in der Gemeinde ist schwierig, aber der Jahresabschluss wird planmäßig verlaufen. Die Aufgaben im Arbeitskreis "Haushaltskonsolidierung" waren schwierig, da aufgrund der Millioneninvestitionen in die Sanierung des Bildungszentrums am Benzberg andere Vorhaben gestrichen oder in die Folgejahre verschoben werden mussten. Das vergangene Jahr war aber durchaus sehr erfolgreich. Unsere Bürger beteiligen sich beispielsweise ganz großartig an der Integration der Flüchtlinge in unserer Stadt. Dank Spenden konnten wir eine eigene Integrationsstelle einrichten. Alle Flüchtlinge konnten bisher dezentral in Wohnungen untergebracht werden. Auch das Lastwagen-Durchfahrverbot greift immer besser. Jetzt konnten wir schon im zweiten Jahr die Grenzwerte unterschreiten", erklärt Rudolf Kürner.

Die wichtigsten Investitionen im Jahr 2015: Das Großprojekt der umfassenden Erneuerung des Bildungszentrums am Benzberg dominierte auch im vergangenen Jahr die Kommunalpolitik in der Schäferlaufstadt. "Ich bin froh, dass wir die Sanierung rechtzeitig angepackt haben. Nun befinden wir uns auf der Zielgeraden und im Vergleich mit den Kosten für die Schulerneuerungen anderer Gemeinden liegen wir gar nicht so schlecht", betont der Markgröninger Schultes. Insgesamt werden die Projektkosten - nach einigen Einsparungen - auf rund 27,5 Millionen Euro prognostiziert. Ebenfalls gelohnt haben sich aus Kürners Sicht die Ausgaben 2015 für den Ausbau der Schulsozialarbeit an allen Schulen, für die Ergänzung der Grundschulbetreuung, für die Planungen der Sanierung der Bahnhofstraße sowie für den Beginn des Ausbaus der Großsachsenheimer Straße im Stadtteil Unterriexingen.

Die Haushaltslage zum Jahresende: Die Investitionen haben natürlich die Markgröninger Stadtkasse nachhaltig beeinflusst. "Unsere Finanzlage ist angespannt, aber nicht kritisch, sondern stabil. Dies ist vor allem den gelungenen Sparbemühungen zu verdanken. Das Jahr 2016 werden wir voraussichtlich auch bewältigen, ohne die Steuern zu erhöhen", erläutert Kürner.

Die Aussichten für die Entwicklung der Gemeinde im Jahr 2016: Auch in den kommenden Wochen und Monaten warten viele Aufgaben. So sollen auf dem Gelände der Alten Ziegelei die vorbereitenden Maßnahmen für die Erschließung beginnen. "Es stehen die Verhandlungen mit den Eigentümern der Grundstücke an. Den Abriss wird der Investor selbst durchführen. Wir müssen dort Wohnraum schaffen, den sich jeder leisten kann, und dürfen kein feudales Wohngebiet entstehen lassen. Es gibt ständig neue Anfragen von Familien, die bauen wollen. Wir brauchen neue Flächen", betont Kürner. Im Jahr 2018 oder 2019 soll der Verkauf der Bauplätze auf dem Areal der Alten Ziegelei beginnen. Mit Spannung erwartet Kürner ebenso die weiteren Entwicklungen in der Markgröninger Bahnhofstraße. Er hofft in diesem Zusammenhang auf eine endgültige Entscheidung über die Reaktivierung der Schienenstrecke nach Ludwigsburg. "Eine Kehrwende bei diesem Thema muss in Ludwigsburg erfolgen. Wir jedenfalls werden in der Bahnhofstraße schon einen verstärkten Unterbau für die Schienenstrecke vorsehen", so der Markgröninger Rathauschef. Auf einen positiven Bescheid setzt Kürner auch beim Zuschuss zur neuen Drehleiter für die Feuerwehr der Stadt. "Es ist nicht in Ordnung, uns die erhöhte Förderung für die Überlandhilfe zu versagen und dies damit zu begründen, dass unsere Nachbargemeinde Schwieberdingen sich auch an Hemmingen wenden könne. Der Kreisbrandmeister spielt damit die Wehren gegeneinander aus. Die Wehrleute aus den Nachbargemeinden müssen jedoch zusammenarbeiten", macht Kürner seinem Ärger Luft. Jetzt habe das Regierungspräsidium Stuttgart nach dem Ablehnungsbescheid des Landkreises das letzte Wort.

Das wichtigste Projekt im kommenden Jahr: Priorität hat für den Markgröninger Rathauschef, dass die Sanierung des Bildungszentrums erfolgreich beendet werden kann und damit einer großen Einweihung im Herbst 2016 nichts mehr im Wege steht. Die Unterbringung und Integration von erwarteten rund 100 weiteren Flüchtlingen in der Stadt in den neuen Gemeinschaftswohnanlagen im Schäferweg und in der Wilhelm-Haas-Straße zählen ebenfalls zu den Großprojekten im Jahr 2016. "Von Seiten des Bundes muss sich an der Finanzierung etwas ändern, der Investitionskostenzuschuss des Bundes muss sich erhöhen", fordert Kürner.

Persönliche Erwartungen für 2016: Der Markgröninger Schultes sieht dem neuen Jahr mit gespannter Erwartung entgegen. "Für mich persönlich ist es eine Befreiung, dass die Bürger selbst bei der Frage nach der Abschaffung der unechten Teilortswahl entscheiden werden. Ich denke, dass diese unechte Teilortswahl damals nach der Gemeindereform genau das Richtige war, aber sie war nicht als Dauereinrichtung angelegt. Jetzt die Bürger selbst im Rahmen eines Bürgerentscheids am Termin der Landtagswahl beschließen zu lassen, ist der richtige Weg. Wie es ausgehen wird, ist für mich absolut offen", unterstreicht Kürner.

Das Sorgenkind der Kommune: Ungewiss ist für den Rathauschef die Zukunft des Stadtbads in Markgröningen, das dringend sanierungsbedürftig ist. "Aber dafür fehlt uns momentan das Geld. Wir wollen den Badebetrieb unter den gegebenen Umständen solange wie möglich aufrecht erhalten, um die Sanierung noch mindestens fünf Jahre hinauszögern zu können", erläutert Rudolf Kürner.

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