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Buddhas stehen im Schatten von Bambus und Co.

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Das Sonnenlicht fällt durch den großen Bambusstrauch und erhellt die Buddhaskulptur auf schwerem Stein, die am Fuße der Pflanze sitzt. Im Hintergrund ziehen kunstvoll verzierte Stelen aus edlem Teakholz die Blicke der Betrachter auf sich, und rund um das plätschernde Wasser im Teich wachen steinerne Elefanten, Nashörner und Krokodile.

Im Garten von Andrea Schmidt und Sascha Lansche aus Kleinsachsenheim können Besucher viele unterschiedliche Skulpturen bewundern. Vor rund acht Jahren haben die beiden Asienliebhaber ihren Laden für Garten- und Wohnkultur eröffnet. „Nach meiner Ausbildung bin ich viel gereist und war fast zehn Jahre lang in Asien unterwegs. Vor allem auf Bali gibt es so viele Kunsthandwerker, deren Vielfalt an Ideen mich wirklich begeistert hat. So kam ich gemeinsam mit meinem Partner Sascha Lansche irgendwann auf die Idee diese balinesische Lebensfreude auch nach Deutschland zu holen“, erklärt Schmidt. In Kleinsachsenheim verkauft sie die Figuren, Skulpturen, Lampen und anderen Dekorationen in ihrem Geschäft, oder aber Landschaftsgärtner Lansche gestaltet damit für seine Kunden individuelle Gartenlandschaften.

 „Der Garten gilt heute als das erweiterte Wohnzimmer, während das Grün vor der eigenen Haustür früher hauptsächlich ein Nutzgarten war. Die Menschen suchen Entspannung und Erholung in ihrem Garten und ein entsprechendes Ambiente soll dieser auch haben. Skulpturen nehmen dabei einen wichtigen Platz ein und sind immer noch ein großer Trend“, macht Fachmann Lansche deutlich. Immer häufiger suchen seine Kunden Ruhe und Wellness in einem asiatisch gestalteten Garten, wobei dabei nicht das ganze Grün nach strikten Feng Shui-Prinzipien ausgerichtet sein muss, sondern auch nur eine Ecke als Asia-Garten angelegt werden kann.

„Viele Menschen hierzulande verbinden eine Buddhaskulptur mit religiösen Motiven. Aber immer mehr Hobbygärtner wollen auch einen Buddha für ihren Garten, weil diese Figur Ruhe und Stille ausstrahlt“, schildert Lansche.

 So soll auch der Elefantengott Glück in der Familie und im Beruf bringen, die Fruchtbarkeitsgöttin soll den Pflanzerfolg im eigenen Grün steigern. Schon bei den Griechen und Römern, im Barock oder Rokoko stellten sich die Menschen Skulpturen in ihren Garten, um damit religiösen oder auch mythischen Bedeutungen Ausdruck zu verleihen. Natürlich entwickelten sich die Figuren auch zu Statussymbolen des eigenen Reichtums. „In der heutigen Zeit ist das Weniger oft mehr. Dies gilt, für meinen Geschmack, auch für die Skulpturen im Garten. Eine große Figur als Mittelpunkt und Gesicht des Gartens lässt sich ganz toll arrangieren. Auch einige kleinere Skulpturen mit Bambus, Bonsai, Gräsern oder Zwergahorn wirken beeindruckend“, unterstreicht Landschaftsgärtner Lansche.

Als Materialien bevorzugt er für die Skulpturen schweres Lava-Gestein in verschiedenen Ausprägungen. Auch Figuren aus Steinguss oder Terrakotta werden von Gartenliebhabern nachgefragt, allerdings können diese nur bedingt dem winterlichen Frost ausgesetzt werden. „Dies trifft auch auf Holz zu, das regelmäßig gepflegt und geölt werden sollte. Holzskulpturen stehen am besten geschützt unter einem Dach“, so Lansche. Das Gewicht der Figuren ist  unterschiedlich und kann von wenigen Kilogramm bis zu einer Tonne reichen.

 Besonders häufig sind Gartenfiguren rund um Wasserspiele anzutreffen. Ob am Brunnen, Teich oder Bachlauf: Wenn Schildkröten oder Frösche aus Stein die Szenerie bereichern, kommt das feuchte Element in der Grünoase besonders gut zur Geltung. „Viele Skulpturen sind auch Wasserspeier und daher für den Teich oder Brunnen geeignet“, erklärt Schmidt. Sie schaut sich mit ihrem Partner meist den Garten als Gesamtbild an und lässt ihn auf sich wirken.

Anschließend beraten die beiden Experten ihre Kunden bei der Auswahl der passenden Skulptur. Das Haus und seine Architektur fließen in die Entscheidung mit ein, wobei nicht alles immer harmonisch ausgerichtet sein muss, „denn auch zu einem alten, geschichtsträchtigen Bauernhaus kann ein moderner Asia-Garten mit seinen Skulpturen schöne optische Akzente setzen“, erläutert Schmidt.

Info Mehr Informationen zu den Skulpturen gibt es im Internet.

www.as-gecko.de

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