Partner der

Brückensanierung frühestens Ende 2015 fertig

Mehrere Vereine haben unter der Sperrung einer Brücke in Großsachsenheim zu leiden und wünschen sich Hilfe von der Stadt. Die will das Thema im kleinen Kreis diskutieren.

|
Fußgänger und Radfahrer können die Brücke über die Bahnlinie weiterhin problemlos überqueren. Für Autos und Lkw bleibt sie weiterhin gesperrt.  Foto: 

Harald Heberle von den Sportfreunden Großsachsenheim nutzte die Bürgerfragestunde vor der Gemeinderatssitzung am Donnerstag, um die Stadt mit den zahlreichen Problemen zu konfrontieren, die durch die Sperrung der maroden Brücke von der Eisenbahnstraße zur Steingrube für mehrere Vereine entstanden sind.

"Was tut die Stadt, um uns zu unterstützen? Wir brauchen Hilfe!" - mit diesen Worten appellierte Heberle an Bürgermeister Horst Fiedler. Die Vollsperrung der Brücke für Kraftfahrzeuge - Fußgänger und Radfahrer dürfen das Bauwerk weiterhin passieren - habe bereits zu gravierenden Umsatzeinbußen in der Vereinsgaststätte der Sportfreunde gesorgt und könne letztendlich auch den Gesamtverein in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Heberle berichtete von Stornierungen von Feierlichkeiten wie beispielsweise Jahrgangstreffen. Das Gelände ist derzeit für Autos über eine Umleitungsstrecke zu erreichen. Zudem kann in der Nähe der Brücke geparkt werden, um diese dann zu Fuß zu überqueren.

Mit Blick auf konkrete Unterstützung für die Vereine, die sich am Standort Steingrube befinden, hielt sich Sachsenheims Bürgermeister in der Ratssitzung noch bedeckt. Er wisse, dass von der Brückensperrung vier Vereine direkt betroffen seien - neben den Sportfreunden auch der Tennisclub Großsachsenheim, der türkisch-islamische Kulturverein sowie eine Außenstelle des Musikvereins, der dort ein Lager habe. "Wir müssen mit allen vier Vereinen reden", sagte Fiedler, der eine Zusammenkunft "in kleiner Runde" - bestehend aus Gemeinderäten sowie Vertretern von Verwaltung und Vereinen - vorschlug. Dort könne über mögliche Maßnahmen zur Unterstützung gesprochen werden. Der Technische Beigeordnete, Gunter Albert, erläuterte mit Blick auf die geplante Brückensanierung, dass "wenn wirklich alles positiv zusammenläuft", eine "Neueinweihung zum Advent 2015" möglich sei. In der Stadt kursiere das Gerücht, man könne doch einfach eine neue Brücke über die bestehenden bauen. Dies sei aber aufgrund der Höhenunterschiede an den einzelnen Enden "mit enormen Straßenbauarbeiten verbunden" und unter anderem aus diesem Grund keine Lösung. Die Stadt favorisiert deshalb eine andere Variante: Die Brücke soll "da wiederhergestellt werden, wo sie jetzt gerade ist." Man wolle sie auf einer Seite anheben, sichern und ein stark beschädigtes Brückenlager durch ein neues Lager ersetzen. An dieser Sanierungsmaßnahmen müsse aufgrund der Lage der Brücke auch die Bahn beteiligt werden, sagte Albert. Die entsprechenden Daten habe die Verwaltung der Bahn zukommen lassen. Mit Blick auf die Zusammenarbeit sei er "optimistisch" und hoffe, dass die Daten "an der richtigen Stelle" angelangt seien.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Partner der

Bietigheimer eine Runde weiter

Pishtar Dakaj hat mit seinem Gesang bei der Sendung „The Voice of Germany“ die Juroren überzeugt. weiter lesen