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Beste Noten und sozial engagiert

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Julius Adrian Fischer (links) und Jan Kruppa wurden mit dem Landespreis der Werkrealschulen des Landes geehrt.  Foto: 

Schul- und Klassensprecher Jan Kruppa und sein Klassenkamerad Julius Adrian Fischer von der Kirbachschule in Hohenhaslach haben den diesjährigen Landespreis der Werkrealschule erhalten. Sie und weitere 28 Schüler aus Baden-Württemberg erhielten für ihre Leistung als Schulbesten eine Urkunde und kleine Geschenke, wie Werkzeuge und Gutscheine.

Sie hatten die besten Noten in ihrem Wahlpflichtfach. Es handelt sich um die Fächer „Natur und Technik“, „Wirtschaft und Informationstechnik“ und „Gesundheit und Soziales“. Kruppas Wahlfach war „Wirtschaft und „Informationstechnik“ und Fischers „Natur und Technik. Pro Fach erhielten zehn Schüler eine Auszeichnung.

An dem Wettbewerb kann nicht jeder Schüler teilnehmen. Nur die Besten machen mit. Zu den Teilnahmebedingungen gehört nämlich auch die Empfehlung des Lehrers dazu. Klassenlehrer Markus Erdinger habe seine Kommentare in Form eines Fragebogens abgeben müssen, erzählte er. Die Ehrung im Weißen Saal des Neuen Schlosses in Stuttgart sei etwas ganz Besonderes gewesen, so Erdinger.

Vor der Verleihung durften sich die Schüler jeweils ein Partnerunternehmen der Landespreises anschauen. „Wir haben eine Werksführung bei Porsche gemacht und haben das Porsche-Museum besucht“, sagt Fischer. „Uns wurde die Firma Würth vorgestellt“, so Kruppa.

Beide Sachsenheimer Schüler fielen sowohl durch ihre schulische Leistung, als auch durch ihr soziales Engagement auf. In ihrer Bewerbung mussten sie schriftlich begründen, weshalb sie sich als Preisträger eignen würden.

Sowohl der 16-jährige Kruppa als auch der gleichaltrige Fischer haben zahlreiche Praktika hinter sich. Beide haben sich für das Pädagogisch-Kulturelle Centrum ehemalige Synagoge Freudental engagiert. Fischer war sogar in Israel in den Pfingstferien und hat dort an einem Schüleraustausch teilgenommen. Er habe bei einer muslimischen Familie gewohnt „um den Konflikt kennenzulernen“, so der Schüler. Kruppa hat an Workshops teilgenommen, hat sich mit der Geschichte des zweiten Weltkriegs befasst und besonders mit der Verfolgung der jüdischen Bevölkerung. „Mein Anliegen ist, dass die jüngeren Schüler mehr über die Judenverfolgung und den Nationalsozialismus erfahren, sodass so etwas nicht noch mal passiert“, sagt Kruppa.

Auch in ihrer Freizeit sind die die zwei Schüler aktiv. Kruppa ist Rettungsschwimmer bei der Deutschen Lebensrettunggesellschaft (DLRG) in Sachsenheim. Fischer spielt Tennis, betreibt Bogenschießen und ist bei der Freiwilligen Feuerwehr in Vaihingen. „Für mich ist soziales Engagement ein Hobby“, sagt Kruppa. Ab September machen die zwei Ausgezeichneten eine Ausbildung. Fischer als Kfz-Mechatroniker bei Audi in Neckarsulm und Kruppa als Verwaltungsfachangestellter in Stadt Ludwigsburg.

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