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200 Besucher bei Neujahrsempfang in Oberriexingen

Bürgermeister Werner Somlai nahm die Gelegenheit wahr, beim Neujahrsempfang für die geleistete ehrenamtliche Arbeit der Bürger in Vereinen, Kirchen, Arbeitskreisen und Organisationen von Oberriexingen zu danken.

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"Den Blick zurück haben wir uns alle das Jahr 2015 in puncto Frieden und Freiheit, Menschlichkeit und Toleranz sowie Solidarität in Europa etwas anders vorgestellt", meinte Bürgermeister Werner Somlai zu Beginn seiner Rede zum Neujahrsempfang. Sich auf gemeinsame Stärken zu besinnen, gegenseitig Mut zu machen, zusammen zu rücken und "den Kopf nicht in den Sand zu stecken", munterte das Oberriexinger Stadtoberhaupt trotz der prekären Entwicklungen in den vergangenen Monaten auf. Rund 200 Besucher waren am Sonntagnachmittag in die Oberriexinger Festhalle gekommen, um die Neujahrswünsche des Bürgermeisters entgegen zu nehmen. Darunter Abgeordnete aus Bundes- und Landtag, die ein Dankeschön des Schultes einstecken durften, da sie nach den Worten des Schultes, "immer ein offenes Ohr für die Oberriexinger Belange haben". Auch einige Kreistagsabgeordnete konnte Somlai, der selbst im Kreistag vertreten ist, begrüßen. Ebenso den "immer noch sehr engagierten Altbürgermeister" und Ehrenbürger der Stadt, Willi Baur.

Eine Visite in Oberriexingen unternahm zum Neujahrsempfang eine Delegation aus der französischen Partnergemeinde Ennery, an der Spitze Bürgermeister Gerard Leroux. Somlai erinnerte an die Feierlichkeiten an Pfingsten vergangenen Jahres zur 35-jährigen Freundschaft, die unvergessliche Stunden mit den französischen Freunden waren. Aber leider gebe es nicht nur schönes Stunden und Begegnungen, sprach Bürgermeister Somlai die schrecklichen Ereignissen in Paris an. "Wir möchten den französischen Gästen unsere große Trauer und Anteilnahme zu diesen grausamen und menschenverachtenden Terroranschlägen aussprechen", so Somlai, der das Zusammenrücken von Deutschland und Frankreich, Oberriexingen und Ennery bekräftigte.

Aus kommunaler Sicht konnte der Bürgermeister von guten Entwicklungen in der Stadt sprechen. Im Jahr 2015 seien wichtige Vorhaben wie Ausbau der Großmoltenstraße, das Neuordnungskonzept im Bereich Stadtkernsanierung und ein Neubaugebiet auf den Weg gebracht worden. Eine fortgesetzte gute finanzielle Entwicklung und die Rücklagemittel stehen deutlich höher da als die vorhandenen Schulden, bezeichnete Somlai als solide Basis um Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Herausforderungen würden nach wie vor auch die Unterbringung, Betreuung und Integration der Flüchtlinge darstellen. Rund 60 Flüchtlinge wären in Oberriexingen auf fünf Unterkünfte verteilt. Bürgermeister Somlai sprach in seiner Rede ein Dankeschön an den Arbeitskreis Asyl der evangelischen Kirchengemeinde mit seinen Helfer aus, ebenso für die Menschen die Wohnraum zur Verfügung stellten, was von den Besuchern in der Festhalle mit viel Applaus unterstrichen wurde.

Überhaupt stellte der Rathauschef die Eigenkräfte und Aktivposten hervor. "Das sind unsere in Vereinen, Kirchen, Arbeitskreisen und Organisationen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger, die ein wahrer Segen für unser Gemeinwesen sind", so Bürgermeister Werner Somlai beim Neujahrsempfang, den die Stadtkapelle Oberriexingen musikalisch umrahmte.

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