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Wirtschaftslage: Die Stimmung steigt wieder

Die Unternehmen im Landkreis stehen zu Beginn des Jahres robust da. Die Mehrzahl der Betriebe konnte sich trotz ungünstige Rahmenbedingungen gut behaupten, wie aus dem Wirtschaftslagebericht der IHK Ludwigsburg hervorgeht.

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Zu Jahresbeginn 2013 bewerten knapp 42 Prozent der Unternehmen im IHK-Bezirk Ludwigsburg ihre Geschäftslage mit "gut", fast 49 Prozent mit "befriedigend" und gut neun Prozent mit "schlecht". Laut dem gestern veröffentlichten IHK-Wirtschaftslagebericht für den Landkreis zeigt sich im Vergleich zum Herbst 2012 das Lagebild damit auf relativ hohem Niveau behauptet - in einem von latenter Euro-Staatsverschuldungskrise, schwächerem Wachstum der Weltwirtschaft sowie hohen Energie- und Rohstoffpreisen geprägten schwierigen Umfeld.

Dank einer gefestigten Nachfrage erwarten jetzt sechs von zehn Unternehmen für die nächsten Monate gleich bleibende Geschäfte. Darüber hinaus gibt es etwas mehr Optimisten als Pessimisten. Unter dem Strich hat sich das Stimmungsbild im Vergleich zum skepsisgeprägten Herbst 2012 um 18 Prozentpunkte verbessert. Trotz dieser Stabilisierungstendenz, wie es die IHK nennt, fehlen derzeit aber klare Wachstumsimpulse, so dass die Investitions- und Beschäftigungsplanungen von Vorsicht geprägt sind: Gut 25 Prozent der Betriebe erwarten für die nächsten Monaten steigende, 23 Prozent fallende Investitionen. Mit mehr Personal planen aktuell knapp 17 Prozent der Betriebe, 23 Prozent gehen von weniger Bedarf aus.

Meistgenannte Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung sind gegenwärtig ein schwächerer Inlandsabsatz sowie steigende Energie- und Rohstoffpreise (63 beziehungsweise 56 Prozent Nennungen), vor höheren Arbeitskosten und Fachkräftemangel (39 beziehungsweise 28 Prozent Nennungen).

In der Industrie zeigt sich dank der Konjunkturstütze Auslandsgeschäft ein insgesamt robustes Lagebild. Die "Gut"-Rückmeldungen sind stärker gestiegen als die "Schlecht"-Bewertungen, der Indikatorwert liegt damit leicht über dem vom Herbst 2012. Bei den Geschäftserwartungen sind in der Industrie die Einschätzungen "gleich bleibend" bestimmend, darüber hinaus gibt es ebenfalls etwas mehr Optimisten als Pessimisten. Die industrieorientierten Dienstleister und der produktionsverbindende Großhandel spüren die schwächere Industriedynamik, erwarten für die nächsten Monate aber vor allem eine stabile Nachfrage.

Im Einzelhandel setzt man dank des relativ günstigen regionalen Arbeitsmarktes auf eine ordentliche Kundennachfrage, trotz der Kaufkraftabschöpfung durch hohe Kraftstoff- und Energiepreise.

In der Bauwirtschaft zeigt sich, gestützt auf die niedrigzinsbegünstigte gute Nachfrage im Wohnungsbau, ein insgesamt günstiges Lagebild. Bei der Bauproduktion erwartet man bei mehr "Gleich-bleibend"- und weniger "Steigend"-Angaben als zuletzt eine etwas verringerte Dynamik. Bei den Geschäftserwartungen geht man am Bau ganz überwiegend davon aus, das hohe Niveau halten zu können.

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