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Strahlkraft über die Region hinaus Das Ludwigsburg Museum legt den ersten Bericht eines kompletten Jahres vor

Das im Jahr 2013 eröffnete MIK mit Stadtmuseum, Tourist Information, Kunstverein und Café hat gleich im ersten Jahr des Bestehens alle Erwartungen übertroffen: 63 937 Besucher kamen in das kulturelle Zentrum.

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Die Leiterin des Ludwigsburg Museums im MIK, Alke Hollwedel, kann mit der Besucher-Auslastung des Jahres 2014 durchaus zufrieden sein.  Foto: 

25 000 Besucher im MIK wurden für das Jahr 2014 prognostiziert, weil in den verbleibenden Monaten des Jahres 2013, nach der Eröffnung am 12. Mai 2013, insgesamt 26 823 Menschen ins Ludwigsburg Museum, die Tourist Information und in den Kunstverein kamen. Doch insgesamt verdreifachte das kulturelle Zentrum der Stadt Ludwigsburg im vergangenen Jahr die erwartete Besucherzahl fast und kam auf 63 937 Besucher.

Das Ludwigsburg Museum, das von Alke Hollwedel geleitet wird, besuchten 26 096 Menschen. Neun Ausstellungen wurden angeboten, 89 Veranstaltungen ausgerichtet und 176 Museumsführungen durchgeführt. Begründet liegt der Erfolg, so Hollwedel, an den publikumswirksamen Veranstaltungen, die sie mit ihren vier Mitarbeitern organisierte, aber auch an der zentralen Lage des neuen Museums, durch die viele Kurzreisende auf das Angebot aufmerksam werden, sowie die Verknüpfung mit dem Kunstverein Ludwigsburg, der Tourist Information und dem Café Zichorie. "Wir haben mittlerweile eine Strahlkraft über die Region hinaus", so Hollwedel.

Ständig werden neue Begleitmedien entwickelt wie der Katalog "Planstadt Ludwigsburg" zur Dauerausstellung, die Museumsapp "LuMu" oder der Kurzfilm "Musensitz Ludwigsburg". Neue Formate wurden 2014 präsentiert: die Führung "Die Kripo in der Eberhardstraße 1", weil das MIK zuvor Sitz der Kriminalpolizei war, dem Musikbrunch, die "Museumszeit für Kinder". Das Ludwigsburg Museum wurde als eines von zehn deutschen Museen als Veranstalter im Rahmen des Bundeswettbewerbs für junge Dichter, "Lyrix", ausgewählt. Das Museumsprogramm zu erweitern war durch zwei befristet aufgestockte Stellen in den Bereichen Ausstellung und Sammlung sowie Museumspädagogik möglich, sagt Alke Hollwedel. Seit September unterstützt die Wüstenrot-Stiftung eine Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr.

Neben der ständigen Ausstellung "Planstadt Ludwigsburg" wurden 2014 die Ausstellungen "Geschenkt - Sammlungsgeschichte des Museums", "Richard Francks Weltkriegsbücherei", "Auke de Vries", "Beispielhaftes Bauen im Landkreis Ludwigsburg" und "Applaus - Von Opern und Seifenopern" gezeigt. Zum zweiten Mal war die Ausstellung "Focus Open" zu Gast, in der der internationale Designpreis gezeigt wird. Außerdem präsentierte das Ludwigsburg Museum die Förderpreise der Dokumentarfotografie der Wüstenrot-Stiftung. Auch die Programmangebote des Museums werden gut besucht: 7266 Besucher kamen zu Veranstaltungen oder zu Führungen oder nutzten ein Mitmachangebot.

Die zwei monatlichen Vortragsreihen des Museums, die von Ehrenamtlichen und Museumsfreunden organisiert werden besuchten 570 Gäste. Dies sind "Stadtgeschichten" mit Peter Rothacker und "Abgebrochen - neu gebaut" über Ludwigsburger Häuser vom Verein der Museumsfreunde.

Neben dem Veranstaltungsprogramm bewahrt das Museum die 25 000 Stück umfassende Sammlung der Stadt auf und dokumentiert sie in der Datenbank "Museumplus". 2014 wurden nur 10 00 Euro vom Gemeinderat für die Sammlung beschlossen, deshalb konnten keine Ankäufe getätigt werden, es gab aber private Schenkungen wie das Modell der Schlangenskulptur von Auke de Vries und eine private Spielzeugsammlung aus der Nachkriegszeit. "Die Markteinführung des Ludwigsburg Museums war erfolgreich", resümiert Alke Hollwedel diese komplette MIK-Jahr. Nun beantragt sie im heutigen Ausschuss für Wirtschaft, Kultur und Verwaltung der Stadt, dass die Gebührenordnung angeglichen - und leicht angehoben - wird: Der Besuch für Kinder bis zwölf Jahren soll in Begleitung eines Erwachsenen als Nutzer des Kombitickets von Kunstverein und Museum frei sein.

Schüler und Studierende sollen ein ermäßigtes Kombiticket für den Besuch von Sonderausstellungen zum Preis von 3,50 Euro (bisher drei Euro) erhalten. Außerdem sollen künftig Gebühren für Dienstleistungen der Museumsmitarbeiter bei schriftlichen Auskünften in Höhe von 25 Euro je halber Stunde Arbeit bezahlt werden.

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