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Polizei erhebt Verwarnungsgelder noch an Ort und Stelle

Im Vorfeld der vom Innenministerium von Baden-Württemberg vorgesehenen flächendeckenden Einführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs in Verwarnungs- und Bußgeldverfahren bei der Polizei setzen nach dem Autobahnpolizeirevier Ditzingen nunmehr auch alle anderen Polizeireviere im Landkreis...

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Im Vorfeld der vom Innenministerium von Baden-Württemberg vorgesehenen flächendeckenden Einführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs in Verwarnungs- und Bußgeldverfahren bei der Polizei setzen nach dem Autobahnpolizeirevier Ditzingen nunmehr auch alle anderen Polizeireviere im Landkreis Ludwigsburg und auch die Verkehrspolizei mobile Bezahlterminals ein. 20 dieser Terminals, mit denen nach Verkehrsverstößen Verwarnungsgelder bis zu 35 Euro sowie Sicherheitsleistungen von ausländischen Verkehrsteilnehmern noch an Ort und Stelle erhoben werden können, stehen ab dem 1. Dezember zur Verfügung, teilt die Polizei mit.

Zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs hat die Polizeidirektion Ludwigsburg eine schriftliche Vereinbarung mit allen Bußgeldstellen im Landkreis getroffen, die künftig die erhobenen Gelder direkt gutgeschrieben bekommen und auch die durch den Einsatz der Terminals anfallenden Gebühren anteilig tragen. "Wir versprechen uns viel von diesem nunmehr deutlich ausgeweiteten Pilotversuch", sagt Frank Rebholz, der Leiter der Polizeidirektion Ludwigsburg und führt gleich mehrere Aspekte an: Zum einen stelle das bargeldlose Bezahlen vor Ort eine wesentliche Verfahrenserleichterung sowohl für die Verkehrsteilnehmer als auch für die Polizei dar, zum anderen schließe sich damit die mitunter große zeitliche Lücke zwischen einem verkehrserzieherischen Gespräch und einer in bestimmten Fällen notwendigen Sanktion. "Wir verfolgen damit nicht etwa das Ziel, mehr Verwarnungsgeld zu kassieren", versichert Rebholz weiter. Vielmehr zeige die Erfahrung, dass sich eine möglichst zeitnahe Sanktion positiv auf Akzeptanz und künftiges Verkehrsverhalten auswirke.

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