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Neuer Schlossverwalter übernimmt in Ludwigsburg

Seit 1. September leitet Stephan Hurst die Schlossverwaltung Ludwigsburg als Nachfolger von Ulrich Krüger, der jüngst in Rente gegangen ist. Am Donnerstag wurde Hurst offiziell vorgestellt.

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Temperamentvoll und wortreich sprach Michael Hörrmann, der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, über die Bedeutung des Schlosses Ludwigsburg als ein hervorragender und höchst beliebter touristischer Anziehungspunkt in der Region, bevor er Stephan Hurst Gelegenheit gab, einige Schwerpunkte in seiner künftigen Arbeit als Schlossherr zu erläutern. Er vergaß jedoch nicht, noch einmal das Wirken von Ulrich Krüger eingehend zu würdigen, der "so etwas wie eine Institution" gewesen sei. "Ulrich Krüger hinterlässt große Schuhe", sagte Hörrmann über den alten Schlosherren.

Ludwigsburg biete in Deutschland mit dem Residenzschloss sowie den Schlössern "Favorite" und "Monrepos" eine einmalige Schlosslandschaft. Insbesondere das Barockschloss stehe kulturtouristisch international an erster Stelle, weil es ein Baudenkmal sei, dass seit seiner Entstehung unverändert geblieben sei und niemals zerstört wurde, weder durch Brände noch durch Kriegseinwirkungen, so Hörrmann. In der Region Stuttgart nehme es, was die Beliebtheit und die Zahl der Besucher angehe, den dritten Platz ein. Kamen in den 70er-Jahren regelmäßig weniger als 100 000 Besucher in die Ludwigsburger Schlösser, so spielten diese mit 330.000 Gästen im Jahr 2012 nun in der Top-Liga des Landes mit, führte Michael Hörrmann aus. Dies sei allerdings auch den Partnern, dem Schloss Monrepos und dem Blühenden Barock zu verdanken. Darüber hinaus konstatierte Hörrmann für das Schloss Ludwigsburg künftig vermehrt auch die Erfüllung eines Bildungsauftrages, wofür das Potenzial vorhanden sei.

Stephan Hurst, der 1977 in Offenburg geboren wurde, jedoch in Stuttgart aufwuchs, studierte an der Verwaltungshochschule in Ludwigsburg und war seit 2008 Leiter der Rastatter Schlossverwaltung. Dort gelang es ihm mit frischen Ideen die Besucherzahlen in der Residenz der Markgrafen von Baden zu steigern und den Bekanntheitsgrad der Anlagen erheblich zu erweitern. Zu seinem Arbeitsbereich in der Schlossverwaltung Ludwigsburg gehören neben den hiesigen Schlössern auch die Grabkapelle Württemberg, das Schloss Solitude und die Monumente im Stauferland in Gestalt der Burg Wäscherschloss, der Burgruine Hohenstaufen und des Klosters Lorch.

Ein besonderer Schwerpunkt in seiner Arbeit werde die Erweiterung der Angebote für Kinder und junge Menschen sein, erklärte Stephan Hurst. Das "Kinderreich" im Schloss Ludwigsburg sei unter Marketinggesichtspunkten ein "Alleinstellungsmerkmal", meinte er und auch das bisherige Angebot für Kindergruppen und Schulklassen finde ebenfalls wenig Vergleichbares. Darüber hinaus werde die Servicequalität weiter entwickelt, indem beispielsweise Besucherbefragungen verstärkt durchgeführt würden um Auskunft über den Zufriedenheitsgrad der Gäste zu erhalten und um zu erfahren, was diese sich auch noch wünschten, damit sie sich hier wohlfühlen. Alles in allem sei es sein erklärtes Ziel, die Ludwigsburger Schlösser noch weiter bekannt zu machen.

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