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Neue Förderrunde, neue Anträge

Die Europäische Union wird hierzulande immer wieder kritisch beäugt. Wenn man es geschickt anstellt, kann man von ihr aber auch ordentlich profitieren, wie etwa Ludwigsburg mit seinen Förderprojekten.

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Mit EU-Mitteln wurde in Ludwigsburg unter anderem die Einrichtung des Wissenszentrums Energie im Kulturzentrum gefördert.  Foto: 

Wenn in Ludwigsburg von Snowball, Energy City oder Livinggreen die Rede ist, wissen wohl nur die Wenigsten, dass es hier nicht um Film, Kunst oder Kultur geht. Es handelt sich vielmehr um die Namen von Förderprojekten der Europäischen Union, an denen die Stadt beteiligt war oder ist. Wie aus dem jüngsten Bericht des Teams "Europa und Energie" innerhalb des Referats "Nachhaltige Stadtentwicklung" hervorgeht, ist die Verwaltung dabei nach wie vor sehr aktiv.

So ging es 2013 in die Schlussphase von Livinggreen, ein Projekt, über das die Sanierung der denkmalgeschützten Sporthalle der ehemaligen Flakkaserne und der Aufbau des Wissenszentrums Energie im Kulturzentrum gefördert wurden. Im ersten Halbjahr 2014 stand die Rezertifizierung beim "European Energy Award" an, ein Verfahren, bei dem die Ludwigsburger Energie- und Klimaaktivitäten bewertet werden. Die offiziellen Ergebnisse sollen im Herbst vorliegen.

Im Rahmen von Snowball, das längst beendet ist, wurde im Übrigen die Stadtentwicklungsplanung unterstützt, im Rahmen von Energy City die energetische Beurteilung von Stadtgebieten,

Das vergangene Jahr bedeutete eine Zäsur: Die alte Förderperiode auf europäischer Ebene endete, die neue (von 2014 bis 2020) begann. Das Team Europa und Energie musste im ersten Halbjahr deshalb Anträge stellen und neue Projektideen austüfteln. Wie dem Bericht von Albert Geiger, dem Leiter des Referats Nachhaltige Stadtentwicklung, und von Steffen Weeber vom Team Europa und Energie zu entnehmen ist, kann man in Baden-Württemberg mit Geld für folgende Bereiche rechnen: Mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sollen Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Regionen gestärkt werden. Auf den Arbeitsmarkt zielt der Europäische Sozialfonds ab. Weiterhin gibt es Geld für Projekte zur Stärkung der europäischen Zusammenarbeit.

Für die Ludwigsburger Verwaltung steht fest, dass sie ihr Augenmerk weiter auf die Förderung städtischer Vorhaben durch EU-Mittel (neben Bundes- und Landesmitteln) richten wird. Das hat zum einen finanzielle Gründe, zum anderen will man vom Erfahrungsaustausch mit europäischen Partnern profitieren. Wie ein Blick auf die abgeschlossenen wie auch die laufenden Förderprojekte zeigt, kann sich die Bilanz sehen lassen: Das gesamte Budget beläuft sich auf eine Summe von fast 7,9 Millionen Euro, wovon auf die Stadt ein Eigenanteil von 3,4 Millionen Euro entfällt. Der Rest, also 4,5 Millionen, kommt aus anderen Töpfen.

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