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CSR-Forum: Die Zukunft beginnt in Ludwigsburg

Ludwigsburg ist im April wieder Gastgeber des Deutschen CSR-Forums. Die Nachhaltigkeitskonferenz ist die größte ihrer Art in Europa und kommt bereits zum dritten Mal in die Barockstadt.

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Diese Impressionen vom Deutschen CSR-Forum im vergangenen Jahr gibt es auf der Homepage der Veranstalter unter www.csrforum.eu.  Foto: 

"Wir sind in der nachhaltigsten Stadt Deutschlands". Dieses Ritterschlags vom Vorsitzenden des Kuratoriums des Deutschen CSR-Forums, Matthias Kleinert, hätte es am Mittwoch bei der Vorstellung des CSR-Forum-Programms eigentlich gar nicht bedurft. Ludwigsburg kann sich seiner herausgehobenen Bedeutung in Sachen nachhaltiger Stadtentwicklung schon allein aufgrund der Tatsache gewiss sein, dass das 11. Deutsche CSR-Forum in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in der Barockstadt stattfinden wird und auch in den kommenden Jahren nicht daran denkt, nach Stuttgart zurückzukehren. Wolfgang Scheunemann, Initiator und Veranstalter des CSR-Forums, betonte, man fühle sich wohl und gut aufgehoben in der Stadt, die wohl besser als jede andere zu den Inhalten des Fachkongresses am 20. und 21. April im Forum am Schlosspark passt.

CSR, das steht für "Corporate Social Responsibility", also für die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, und das CSR-Forum versteht sich als wichtigste Plattform für den Dialog zwischen Wirtschaft und Gesellschaft bei den Themen Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit. "Das Deutsche CSR-Forum ist europaweit die größte und einflussreichste Veranstaltung, auf der über Verhaltensregeln von Unternehmen, die Akzeptanz der Bürger und das Verhältnis zwischen Staat und Wirtschaft gerungen wird", sagte Initiator Scheunemann, zugleich Geschäftsführer der Stuttgarter Fachberatung "dokeo".

Auch wenn für Ludwigsburgs Oberbürgermeister Werner Spec fest steht: "Zur nachhaltigen Strategie gibt es keine Alternative", ist der Bedarf an Austausch zu dem Thema ganz offensichtlich immens. Mehr als 700 Besucher aus verschiedenen Ländern zählten die Veranstalter im vergangenen Jahr. Und auch 2015 dürften es kaum weniger sein, zumal immer mehr Unternehmen sich ernsthaft mit ihrer gesellschaftlichen Verantwortung auseinandersetzen und das CSR-Forum mit einer an Unübersichtlichkeit grenzenden Programmvielfalt, besetzt mit Prominenz aus Wirtschaft und Gesellschaft, aufzuwarten weiß. Der wohl bekannteste Vertreter wird der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer (seit seinem Auftritt beim Neujahrsempfang des Landkreises gern gesehener Gast in Ludwigsburg) sein. Er erhält während der sogenannten Preisnacht den Deutschen CSR-Preis. Die Eröffnungsrede zur Preisverleihung wird ebenfalls von einem politischen Schwergewicht gehalten, dem früheren Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster.

Das CSR-Forum ist ein Fachkongress und wird sich neben der Expo mit 50 Ausstellern mit vier Themenbereichen beschäftigen: "Ohne CSR kein Geschäftserfolg" - dazu diskutieren Vorstände von Unternehmen wie "DuPont" oder Sixt mit der Umwelt-Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter. Daran anschließend stellen Unternehmensvertreter vor, wie sie mit CSR und Nachhaltigkeit erfolgreich geworden sind. Mit dabei unter anderem Johannes Gutmann, Geschäftsführer der Kräuterhandelsgesellschaft Sonnentor, und Gottfried Härle, Geschäftsführer der Brauerei Clemens Härle.

Wie es gelingt, "eine ganze Stadt für Projekte zu gewinnen", wird Richard Arnold, Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd, beim Themenschwerpunkt "Bürgerbeteiligung: Warum Bürger ,dagegen' sind" verraten.

International wird es dann beim Thema "CSR in der weltweiten Textil-Lieferkette". Dazu erwarten die Veranstalter unter anderem die Gewerkschafterin Nazma Akter aus Bangladesh. Außerdem mit dabei: Dr. Bernhard Felmberg, Leiter Zivilgesellschaft, Kirchen und Wirtschaft in der Entwicklungszusammenarbeit beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Neben diesen Hauptthemen wird es beim CSR-Forum noch zahlreiche Nebenlinien und Fachveranstaltungen zu speziellen Themen geben. Dabei geht es zum Beispiel um die Finanzierung von Gebäude-Energieeffizienz oder um die "Grüne Visitenkarte - warum Unternehmen ihre Firmenareale naturnah gestalten".

2013 wurde außerdem die Ludwigsburger Erklärung zur gemeinsamen Vorgehensweise in Konfliktsituationen verfasst. 30 Unternehmen und Organisatoren haben bereits unterschrieben, in diesem Jahr nun soll sie laut Scheunemann auf den Weg nach Berlin gebracht werden. Alle weiteren Infos online.

Offen für alle

CSR-Forum Das Deutsche CSR-Forum lädt in diesem Jahr ausdrücklich alle Bürger am 20. und 21. April zum Besuch des öffentlichen beziehungsweise kostenlosen Teils der Veranstaltung ein. Der Besuch der zentralen Expo im Bürgersaal des Forums am Schlosspark mit den Infoständen von Unternehmen und Organisationen ist ohne Anmeldung und kostenfrei möglich. Das gilt auch für folgende Diskussionsveranstaltungen:

Montag: 13.50 bis 14.35 Uhr "Tropenholz: Nachhaltige Nutzung statt Boykott"; 14.35 bis 15.20 Uhr "Katastrophenhilfe - Engagement von Unternehmen

Dienstag: 9.30 bis 10.15 Uhr "Gemeinwohlbilanz und gesellschaftliche Wirkung eines Unternehmens"; 10.15 bis 11 Uhr "CSR im Tourismus"; 15.25 bis 16.10 Uhr "Nachhaltige Ernährung - was ist das?"

Online An den kostenpflichtigen Veranstaltungsteilen (Diskussionsrunden im Theatersaal) können sich Interessierte ebenfalls gratis beteiligen - und zwar online. Eine eigene Plattform wurde eingerichtet, um Fragen, Kommentare und Informationen einzureichen.

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