Partner der

CDU-Parteitag: "Zweckgemeinschaft, keine Wunschehe"

Im Ludwigsburger Ratskeller fand am vergangenen Freitag der 66. CDU-Kreisparteitag statt. Im Zentrum : die Wahl der Vertreter zur Regionalversammlung und die aktuellen Koalitionsgespräche.

|

Nach dem 66. Kreisparteitag der CDU in Ludwigsburg steht nun fest, wer die Partei bei der Regionalversammlung in Stuttgart vertreten wird (siehe Infobox). Vor ihrer Ernennung hatten sich die Kandidaten einzeln vorgestellt. Doch vor der Wahl ist auch nach der Wahl. Und so ging es im Laufe des Abends auch um die aktuellen Koalitionsverhandlungen. Die beiden hiesigen Bundestagsabgeordneten Eberhard Gienger und Steffen Bilger ließen sich über die laufenden Gespräche aus.

Eberhard Gienger erklärte: "In der großen Koalition müssten von uns in den kommenden Jahren viele Klimmzüge gemacht werden. Aber als Demokraten ist es unsere Pflicht, eine stabile Regierung zu sichern, auch wenn wir uns mit der SPD auf eine Zweckgemeinschaft und nicht auf eine Wunschehe einlassen." Und Steffen Bilger ergänzte: "Auch wir haben eine Basis, die die Beschlüsse der Großen Koalition mittragen können muss. Bei der Bundestagswahl gab es keine Mehrheit für einen Politikwechsel. Die Mehrheitsverhältnisse müssen sich auch beim Koalitionsvertrag und in der Regierungsarbeit widerspiegeln."

Nach dem formalen Beginn der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD wurde der Ludwigsburger Bundestagsabgeordnete Steffen Bilger in die Arbeitsgruppe Verkehr, Bau und Infrastruktur berufen und kann an Koalitionsverhandlungen teilnehmen. Aufgabe der Arbeitsgruppe ist die Zuarbeit für die große Koalitionsrunde zu Fragen der Infrastrukturpolitik. Steffen Bilger erklärte dazu: "Es ist mir eine Freude und Ehre, an diesen wichtigen Verhandlungen beteiligt zu sein. Ich werde mich mit großem Engagement dafür einsetzen, dass wir die Weichen in den kommenden vier Jahren richtig stellen."

Für überraschende Zahlen aus dem Bereich Tourismus und Marketing in der Region sorgte Armin Dellnitz, Geschäftsführer der Regio Marketing und Tourismus GmbH. In seinem Vortrag sprach er davon, dass jährlich mehrere Milliarden umgesetzt werden. "Mit 7,5 Milliarden Euro für Übernachtungen bewegen wir uns zwischen Frankfurt und Wiesbaden", ließ er die Versammlung wissen. Zielgruppe für den Tourismus hier sei besonders der Geschäftsreisende geworden, der von seinem Arbeitgeber subventioniert noch zwei freie Tage hinten dranhängt, erklärte Dellnitz.

Zu 70 Prozent besuchten deutsche Gäste die Region. 30 Prozent stammten aus den USA, aus der Schweiz, gerade jetzt, wenn die Weihnachtsmärkte starten, aus Italien, aus Indien und China. Vor allem Chinesen kämen in der letzten Zeit verstärkt in die Region.

16 Delegierte bestimmt

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Partner der

Bietigheimer eine Runde weiter

Pishtar Dakaj hat mit seinem Gesang bei der Sendung „The Voice of Germany“ die Juroren überzeugt. weiter lesen