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AVL profitiert vom Bauboom in der Region

Die Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises (AVL) hat im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn eingefahren. Hauptgrund: Auf den Deponien wird so viel Material angeliefert wie noch nie.

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Auf der Deponie Froschgraben in Schwieberdingen wurden im vergangenen Jahr Rekordmengen an Baumaterial angeliefert.  Foto: 

Der Jahresabschluss, den Dr. Utz Remlinger, der Geschäftsführer der kreiseigenen Abfallverwertungsgesellschaft, am Freitag im Ausschuss für Umwelt und Technik des Kreistags vorlegte, kann sich sehen lassen: Mit einem Jahresgewinn von sieben Millionen Euro hat die AVL im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis eingefahren.

Zu dieser günstigen Entwicklung hat nach Angaben Remlingers vor allem die intensive Bautätigkeit in der Region geführt, die sich in einer enormen Steigerung bei den Anlieferungen auf den Deponien der AVL niedergeschlagen hat. Die Anliefermengen in Schwieberdingen und Horrheim hätten mit rund 826 000 Tonnen um 46 Prozent über dem bereits hohen Vorjahreswert gelegen. Die Deponieerlöse beliefen sich auf fast 15 Millionen Euro, vier Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Die AVL will diese Entwicklung allerdings etwas dämpfen, um die Kapazitäten der Deponien nicht zu schnell auszuschöpfen. Laut Remlinger werden dazu bereits seit diesem Jahr Maßnahmen ergriffen, um den Zufluss von Abfällen durch höhere Entgelte wieder auf das geringere Mengenniveau der Vorjahre zu reduzieren.

Zufrieden ist die AVL zudem mit der Entwicklung bei der Wertstoffsammlung. Im Geschäftsjahr 2014 konnten durch die Verwertung der eingesammelten Wertstoffe, vor allem durch das Altpapier aus der "Grünen Tonne" und von den Wertstoffhöfen, fast vier Millionen Euro Erlöse erzielt werden. Damit bewegt man sich nach Angaben des Geschäftsführers geringfügig über dem Vorjahreswert. Laut Remlinger schwankt bereits seit dem Jahr 2012 das Preisniveau für Altpapier nur noch gering zwischen 65 und 73 Euro pro Tonne, so dass von einem relativ stabilen Papiererlös gesprochen werden könne. Der Trend zeige allerdings wieder nach unten. Nach oben ging's hingegen bei den Alt-Metall-Erlösen. Von den Wertstofferlösen profitiert direkt der Gebührenzahler, da die Einnahmen an den Landkreis abgeführt werden.

Wie Remlinger in seiner Vorlage hervorhob, hat die AVL aber nicht nur gute Wertstoff- und Deponieerlöse erzielt, sondern auch auf der Kostenseite strenge Maßstäbe an die einzelnen Ausgabepositionen angelegt. Diese Kombination - Einsparungen auf der Kostenseite und Steigerung der Erlöse auf der Einnahmenseite - habe zu dem erneut sehr guten Jahresergebnis geführt.

Ein Ergebnis, das im kommenden Jahr der Kreiskasse zugute kommen wird. Nach Abzug der Kapitalertragssteuer fließen dann knapp 5,9 Millionen Euro dem Kreishaushalt zu.

Im Ausschuss für Umwelt und Technik gab's dafür am Freitagnachmittag einhellige Zustimmung, der AVL-Aufsichtsrat wurde einstimmig entlastet.

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