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"KSK music open": Max Herre, "In Extremo" und Andreas Gabalier am Start

Die "KSK music open" gehen in die vierte Runde. Drei von vier geplanten Auftritten gaben die Veranstalter nun bekannt: 2014 sind Andreas Gabalier, "In Extremo" und Max Herre mit am Start im Hof des Barockschlosses Ludwigsburg.

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Werden bei der vierten Auflage der "KSK music open" im Schlosshof auftreten: Max Herre, Andreas Gabalier und "In Extremo".  Foto: 

Man wolle die Atmosphäre des Schlosshofes nutzen und ein Programm für alle Generationen bieten, so die einhellige Meinung vom Veranstalter der "KSK music open", der Eventstifter GmbH, und dem Sponsor, der Kreissparkasse Ludwigsburg. Unheilig traten hier schon auf sowie Udo Jürgens und Philipp Poisel.

Andreas Gabalier, der 2011 mit "I sing a Lied für di" bekannt wurde, wird bestimmt mehr als nur ein Lied für uns singen und vermutlich die Generation 50 plus nebst Enkeln und allem dazwischen anziehen. Gabalier, österreichischer Shootingstar, nennt sich selbst Volksmusik-Rocker und lebt dies auch optisch aus mit Elvis-Tolle und Krachlederner.

Max Herre, derzeit als Coach bei "The Voice of Germany" präsent und in den 90er-Jahren mit Deutsch-Rap ("Freundeskreis") bekannt geworden, verspricht, seine größten Hits gemeinsam mit dem "Kahedi Radio Orchestra" unplugged im Schlosshof zu spielen. Darunter auch nachdenkliches, ruhigeres Liedgut, eher zum sanften Wiegen oder lässigen Tanz geeignet denn zum Mitstampfen wie bei Gabalier. Mitte Dezember erscheint Herres MTV Unplugged Album.

Die Sieben von "In Extremo" schließlich lassen es gelegentlich ganz gern krachen. Ihr Mix aus Metal, Folk, Rock und mittelalterlichen Klängen wird im historischen Ambiente des Schlosshofes für besondere Stimmung samt Harfe, Hackbrett und Dudelsack sorgen. Erst im September erschien ihr jüngstes Album "Kunstraub".

Für Freitag, 1. August 2014, ist ein weiteres Konzert geplant, doch wegen laufender Verhandlungen noch nicht spruchreif. Nur so viel verriet Helmut Klaas, Geschäftsführer der Eventstifter GmbH: Es wird vermutlich ein TV-Künstler werden. Das vergangene Jahr habe gezeigt, dass das Konzept aufgehe, so Thomas Braun von der Kreissparkasse Ludwigsburg. Als Vorgruppen sind die Gewinner der "Best of Ludwigsburg"-Projekte geplant, um diesen Bands die Chance zu geben, vor großem Publikum aufzutreten. Man plane, das Konzept noch auszuweiten. Die ganz Großen in den Schlosshof mit seiner Kapazität von maximal 10.200 Besuchern zu bekommen, ist trotz der tollen Location oft gar nicht so einfach, so Helmut Klaas, früher Rock am Ring. Udo Lindenberg wäre ein Traum, doch der füllt andernorts ganze Stadien mit Doppelterminen. Ähnlich ist es bei Musikern etwa aus England: Die Fixkosten für eine extra Anreise sind zu hoch; Tourneen während der Sommerpause selten.

Bis aufs Wetter - "Unheilig" spielten bei strömendem Regen - gab es in den vergangenen drei Jahren keine größeren Probleme. Eigens mitgebrachte Stühle sowie Regenschirme dürfen allerdings nicht mit in den Schlosshof. Mittlerweile herrscht ein Run auf die Schlosshofkonzerte. 2010, beim Start der Reihe, kamen gerade mal 8.000 Besucher. Dieses Jahr waren es 16.000, und 2014 rechnen die Macher mit über 20.000 Besuchern. Gäbe es Aktien für die "KSK music open", man sollte vermutlich zugreifen.

"KSK music open" 2014 - das Programm

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