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Klinik: Streit um Kündigung geht weiter

Der Streit um die Kündigung einer Krankenschwester und Betriebsrätin des Ludwigsburger Klinikums geht weiter - ein Versuch der Einigung am Arbeitsgericht schlug fehl.

MARTIN TRÖSTER |

Ob das Ludwigsburger Klinikum einen triftigen Grund hat, die Krankenschwester und Betriebsrätin zu kündigen, wird nun erst im Frühjahr entschieden. Nachdem am Donnerstag eine Gütevereinbarung vor dem Ludwigsburger Arbeitsgericht fehlgeschlagen ist, bevor sie richtig begann - beide Seiten sahen vor Ort keine Grundlage für eine Einigung -, wird das Gericht bis zum April einen neuen Termin anberaumen. Konkret will die Klinikenleitung die Zustimmung des Betriebsrates für die Kündigung der Krankenschwester durch einen Beschluss des Arbeitsgerichtes ersetzen lassen - die Frau hat als Betriebsrätin einen besonders starken Kündigungsschutz.

Dass ihr ein Fehler unterlaufen ist, bestreitet keiner. Arbeitnehmervertreter werfen der Klinikenleitung jedoch vor, eine Kündigung sei zu hart und habe mit ihrer Arbeit als Betriebsrätin zu tun.  Die Klinikenleitung bestreitet dies ; sie steht insbesondere mit der Gewerkschaft Verdi seit Längerem im Konflikt. Unter anderem versucht Verdi, bei Personalgesprächen mit eingebunden zu werden.

Und so wurde die Verhandlung eine Art Demonstration - mehr als 30 Unterstützer der Betriebsrätin waren gekommen. Für Wolfgang Stahl, den Personalleiter der Regionalen Kliniken Holding (RKH), blieb nicht mal mehr ein Stuhl, um an der Verhandlung zu sitzen. Von den Unterstützern der Betriebsrätin gab ihm keiner den eigenen frei.

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