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175 Jahre Lotter: Millionen-Spende zum Jubiläum

Großer Bahnhof für das Ludwigsburger Handelsunternehmen Lotter. Im Forum feiert das Unternehmen mit hunderten Gästen Jubiläum unter dem Motto "175 Jahre verantwortungsvolles Handeln".

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Die Lotter-Spitze Dr. Ralf von Briel (li.) und Helmut Ernst, persönlich haftender Gesellschafter, vor der Jubiläumswand im Forum.  Foto: 

Landrat Dr. Rainer Haas war sichtlich beeindruckt. Einen Scheck mit einer vergleichbar hohen Spendensumme hält der Landrat, stellvertretend für verschiedene Sozialinitiativen im Kreis, eher selten in den Händen. Zuvor hatte Helmut Ernst, persönlich haftender Gesellschafter der Gebr. Lotter KG, angekündigt, dass das Unternehmen im Zuge des Jubiläums zum 175-jährigen Bestehen in den kommenden zwei Jahren insgesamt eine Millionen Euro an soziale Einrichtungen und Organisationen im Landkreis, aber auch auf überregionaler Ebene spenden werde, darunter an Brot für die Welt mit der Schwesterorganisation Diakonie-Katastrophenhilfe.

Zweifellos war die Großspende die Überraschung beim Festakt am Donnerstag im Ludwigsburger Forum, zu dem neben Geschäftskunden und Lieferanten alles erschienen war, was im öffentlichen Leben in und um Ludwigsburg Rang und Namen hat. Das Motto des Jubiläums-Festakts "175 Jahre verantwortungsvolles Handeln" war gut gewählt und zog sich wie ein roter Faden durch den Festakt. Helmut Ernst und Lotter sind bekannt für ihr auf einer tiefen christlicher Überzeugung basierendes ehrenamtliches Engagement sowie eine soziale Geschäfts- und Mitarbeiterführung. So bezeichnete es nicht nur Haas als "vorbildlich, wie Sie soziale Verantwortung leben".

Dr. Heinz-Werner Schulte, Präsident der IHK in Ludwigsburg, sprach von Menschen, Werten und Prinzipientreue, auf denen das Unternehmen Lotter aufbaue und seinen langjährigen wirtschaftlichen Erfolg begründe. Besonders hob Schulte das herausragende Engagement der Gebr. Lotter KG für die Aus- und Weiterbildung hervor. Lotter übernehme eine vorbildliche Verantwortung in diesem Bereich, so Schulte, der Helmut Ernst für seine Verdienste um die Sicherung des Wirtschaftsstandorts und seine sozialen Leistungen die überaus selten verliehene IHK-Ehrenskulptur überreichte.

Die ethische Verantwortung von Wirtschaftsunternehmen war das Thema von Prof. Dr. Andreas Barner, Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages 2015 in Stuttgart und Sprecher der Unternehmensleitung der Boehringer Ingelheim GmbH. Als Festredner ging er auf das im Hause Ernst gelebte Prinzip "Lieber Geld verlieren als Vertrauen" ein. Kluges Handeln sei die Grundvoraussetzung für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Und dazu gehöre auch die soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern und der Gesellschaft.

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