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Top- und Flopwerte im Wahlkreis Neckar-Zaber

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Hessigheim war für CDU-Mann-Eberhard Gienger das beste Pfaster bei der Bundestagswahl, für Marcel Distl (FDP) und Thomas Utz (SPD) dagegen das schlechteste.  Foto: 

Eberhard Gienger ließ im Sog seiner CDU viele Federn bei der Bundestagswahl am Sonntag. Doch konnte er, wie berichtet, zum fünften Mal im Wahlkreis Neckar-Zaber das Direktmandat gewinnen. Sein Erststimmenergebis lag bei 40 Prozent, das Bundesergebnis der CDU nur bei etwa 33 Prozent (vorläufiges amtliches Endergebnis). Besonders gut meinten es die Hessigheimer mit Gienger: Dort erhielt er mit 48,9 Prozent der Erststimmen das beste Ergebnis in allen Kommunen des Wahlkreises. Auch das Zweitstimmenergebnis ist das beste von allen für Gienger: 41,6. Besonders schlecht lief es für ihn bei den Erststimmen in Erdmannhausen (34,5) und bei den Zweitstimmen in Pfaffenhofen (27,7).

Richtig übel kam es für SPD-Kandidat Thomas Utz in Hessigheim, wo er nur auf 12,9 Prozent der Erst- und 11,3 Prozent der Zweitstimmen kam. Beides SPD-Tiefstwerte im Wahlkreis. Dagegen war Utz in seiner Heimatgemeinde Murr sehr erfolgreich: Mit 26,7 Prozent der Erststimmen hat er das Zweitstimmenergebnis, das dort seine Partei erhielt, deutlich übertroffen (17,2). Noch erfolgreicher war er bei den Erststimmen in Tamm (27,1), das Top-Ergebnis für die SPD bei den Zweitstimmen erzielte er in Freudental (21).

Grüne: Flop an AKW-Standort

Auch FDP-Kandidat Marcel Distl fuhr in Hessigheim sein schlechtestes Ergebnis im Wahlkreis ein, mit 7 Prozent der Erst- und 11,7 Prozent der Zweitstimmen. Sein bestes Erststimmenergebnis holte der 24-jährige Liberale in seiner Heimatstadt Freiberg (11 Prozent). Das beste Zweitstimmenergebnis gab es für die FDP in Beilstein (18,6).

Einen Heimbonus hatte auch Linken-Kandidat Walter Kubach in Mundelsheim, wo er wohnt und DLRG-Vorsitzender ist: Dort holte er sein bestes Erststimmenergebnis mit 7,1 Prozent. Das beste Zweitstimmenergebnis sammelte er in Marbach ein, wo er 6,2 Prozent der Erststimmen bekam. Den heftigsten Schiffbruch erlitt der Linke dagegen in Oberstenfeld und in Beilstein (jeweils nur 3,5 Prozent der Erststimmen) und  in Nordheim (3,8 Prozent der Zweistimmen).

Auch für die Grüne Catherine Kern war Marbach ein gutes Pflaster. Dort hat sie ihr Topergebnis erzielt – mit 15 Prozent der Erststimmen, bei den Zweitstimmen holte sie am meisten in Erdmannhausen (16 Prozent), die wenigsten am Noch-Kernkraftwerk-Standort Neckarwestheim (7,5), wo Kern auch die wenigsten Erststimmen erhielt (6,9).

Die höchste Wahlbeteiligung in Neckar-Zaber gab es in Talheim (86 Prozent), die niedrigste in Abstatt (66,8 Prozent).

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