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Stabiler Arbeitsmarkt trotz steigender Zahlen

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Im November waren bei der Agentur für Arbeit Ludwigsburg und dem Kommunalen Jobcenter des Landkreises, in dem unter anderem Hartz IV-Empfänger betreut werden, 10 299 Frauen und Männer ohne Arbeit registriert. Das waren 35 arbeitslos gemeldete Menschen oder 0,3 Prozent mehr als im Vormonat und 548 Arbeitslose oder 5,6 Prozent mehr als im November vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag, wie schon im Oktober, bei 3,4 Prozent (Vorjahr: 3,3 Prozent) und war damit 0,2 Prozentpunkte unter der durchschnittlichen Arbeitslosenquote von Baden-Württemberg mit 3,6 Prozent. Das geht aus dem Monatsbericht der Agentur für Arbeit in Ludwigsburg hervor. Dabei teilen sich die Zahlen für den Landkreis wie folgt auf: Im Zuständigkeitsbereich der Agentur für Arbeit (Arbeitslosengeldempfänger) waren 4751 Menschen arbeitslos gemeldet, 65 oder 1,3 Prozent weniger als im Oktober und 213 oder 4,7 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Laut Arbeitsagentur profitieren besonders die unter 25-Jährigen weiterhin von dem guten Arbeitsmarkt, denn im Vergleich zum Vormonat ging die Zahl der arbeitslosen jungen Frauen und Männer um 69 auf 543 zurück.

Beim Jobcenter des Landkreises waren 5548 Menschen arbeitslos gemeldet, 100 oder 1,8 Prozent mehr als im Vormonat und 335 Menschen oder 6,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die anteilige Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte und lag im November bei 1,9 Prozent. Insgesamt meldeten sich im November 1177 Personen neu oder erneut arbeitslos, 57 Frauen und Männer weniger als im November vor einem Jahr.

Offene Stellen

Im November wurden der Arbeitsagentur 1040 sofort zu besetzende Stellenangebote gemeldet, gegenüber dem Vorjahresmonat ein Rückgang um 382 Stellen (minus 26,9 Prozent). Insgesamt waren 3666 Arbeitsstellen im Bestand, gegenüber Oktober ist das ein Rückgang um 214 oder 3,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren das 143 Angebote oder 3,8 Prozent weniger.

Nach wie vor wurden im Bereich Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung besonders viele Mitarbeiter gesucht (1202 Stellenangebote). Gefolgt von Berufen aus dem Bereich Verkehr, Logistik und Sicherheit mit 644 Stellen und Kaufmännischen Berufen mit insgesamt 593 Stellenangeboten. bz

In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die nicht als arbeitslos gelten,weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind. Diese Personen werden zur Unterbeschäftigung gerechnet, weil sie für Menschen stehen,denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt. Es wird unterstellt, dass ohne diese Maßnahmen die Arbeitslosigkeit entsprechend höher ausfallen würde.
So kommen zu den 10 299 im November offiziell gemeldeten Arbeitslosen 773 Menschen, die sich etwa in einer beruflichen Eingliederung befinden. Sonderregelungen für Ältere galten für 238 Frauen und Männer. Damit waren von Arbeitslosigkeit im weiteren Sinn 11 310 Menschen betroffen.
Die Unterbeschäftigung liegt sogar noch höher. Rechnet man diejenigen hinzu, die sich in Weiterbildungsmaßnahmen oder Förderprogrammen befinden oder kurzfristig arbeitsunfähig sind, summiert sich die Zahl der Betroffenen auf mehr als 12 700. Unter dem Strich liegt die Unterbeschäftigungsquote bei 4,3 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung beträgt 80,3 Prozent. bz

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