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Rekord bei Briefwahl absehbar

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In Bietigheim-Bissingen wird es wohl ein Rekord geben: Bislang wurden 5863 Anträge für die Briefwahl abgegeben.  Foto: 

Briefwahlen sind immer beliebter. Nicht nur, dass man heutzutage keinen schwerwiegenden Grund mehr angeben muss, um überhaupt per Brief wählen zu dürfen. Mittlerweile werben auch die Parteien offensiv dafür: mit Werbeplakaten oder mit prominenten Parteimitgliedern – oder mit Spitzenkandidaten, die selbst per Briefwahl abgestimmt haben, so wie Christian Lindner bei der nordrhein-westfälischen Landtagswahl im Mai, bei der er sich selbst per Brief wählte.

Äußerst beliebt ist die Briefwahl auch in Bietigheim-Bissingen. Für die Bundestagswahl am Sonntag, 24. Spetember, steuert die Stadt auf einen Rekord zu, sagt Anette Hochmuth, die Sprecherin der Stadtverwaltung. Bislang  liegen 5863 Anträge für eine Briefwahl vor. Das heißt noch nicht, dass alle Briefwahlscheine am Ende auch abgegeben werden, allerdings waren es bei der Bundestagswahl im Jahr 2013 weniger als 4400 abgegebene Briefwahl-Stimmzettel, also gut 1500 weniger als bislang in diesem Jahr beantragt sind.

Auch in Ludwigsburg zeichnet sich ein Rekord bei Bundestagswahlen ab: Bisher sind etwas mehr als 9300 Wahlbriefe eingegangen, ausgegeben wurden bisher 13.800 Unterlagen. Das ist im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 eine Steigerung von 45 Prozent bei den eingegangenen Briefwahlzetteln (2013: 6400), und von 35 Prozent bei den insgesamt ausgegebenen und damit beantragten Unterlagen (2013: 10.200). Allerdings wurden die Wahlbenachrichtigungen dieses Jahr eine Woche früher verschickt als 2013. Darauf weißt Meike Wätjen, die Sprecherin der Stadtverwaltung, hin. Bei der Bundestagswahl 2013 waren es am Ende in Ludwigsburg  10.411 abgegebene Briefwahlzettel. Es fehlen also in diesem Jahr noch gut 200 Wahlzettel, um dieses Ergebnis zu übertreffen.

Das dürfte auch passieren, denn: Bis zum Freitag, 22. September, um 18 Uhr, können sogar noch Briefwahlunterlagen beantragt werden. In besonderen Fällen, zum Beispiel Krankheit, sogar noch bis Sonntag, 15 Uhr. Um 18 Uhr müssen die Briefwahlunterlagen allerdings spätestens an Ort und Stelle sein. Zahlen müssen die Wähler übrigens kein Porto. Der Briefumschlag muss, aus dem Inland abgesendet, nicht frankiert sein.

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