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Polizei verstärkt Präsenz auf dem Weihnachtsmarkt

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Nach dem Anschlag in Berlin werden auch auf dem Ludwigsburger Weihnachtsmarkt die Sicherheitsvorkehrungen verschärft.  Foto: 

Die Stadt Ludwigsburg und das Polizeipräsidium Ludwigsburg haben sich nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt darauf verständigt, das bestehende Sicherheitskonzept für den Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkt zu erweitern.  Dieses sei im Vergleich zum Vorjahr ohnehin bereits verschärft worden, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung, außerdem habe es erstmals Kontrollen durch einen privaten Sicherheitsdienst gegeben.

Nun werden weitere Polizisten für den Ludwigsburger Weihnachtsmarkt abgestellt. „Wir werden unsere Anwesenheit nochmals sichtbar erhöhen“, teilte Polizeipräsident Frank Rebholz mit. „Dazu wird auch gehören, dass Polizeibeamte vereinzelt Maschinenpistolen tragen“. Zudem sind nun die Zufahrtsmöglichkeiten zum Weihnachtsmarkt erschwert worden, um mögliche Nachahmungstaten zu vermeiden. Fahrzeuge der Technischen Dienste und der Feuerwehr bilden mobile Sperren. Der Kommunale Ordnungsdienst und der städtische Vollzugsdienst werden ebenfalls mit Streifen präsent sein. Der Markt geht bis Donnerstag. Gemeinsam appellieren die Sicherheitsbehörden an die Bürger, sich bei Auffälligkeiten sofort an die Polizei oder das Sicherheitspersonal vor Ort zu wenden. Gleichwohl lägen aktuell keine Hinweise auf geplante terroristische Aktionen vor, so Rebholz.

Auch Bietigheim-Bissingens OB Jürgen Kessing zeigte sich betroffen von den Ereignissen, die „ein Anschlag auf unsere Kultur“ seien. Die scheinbare Sicherheit, die es bislang in Deutschland gab, scheine dahin, sagte er im Gemeinderat nach einer Gedenkminute. In Bietigheim ist der Weihnachtsmarkt wie geplant beendet. Für ihn habe man besondere Vorkehrungen getroffen gehabt, nicht zuletzt auch mit Blick auf die Ereignisse in Nizza. Eine Zufahrt mit einem Lastwagen wäre nicht so ohne Weiteres möglich gewesen, so Kessing. Man habe Bauhof-Fahrzeuge an verschiedenen Stellen positioniert gehabt. Das Ordnungsamt sei aber insgesamt schon seit dem Loveparade-Unglück sensibilisiert.

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