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Plan nach langem Hin und Her abgesegnet

Der Gemeinsame Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Vaihingen hat die Fortschreibung des Flächennutzungsplans bis 2020 akzeptiert. Der hatte für Diskussionsbedarf bei den beteiligten Kommunen gesorgt.

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Endlich ist es so weit. Der Flächennutzungsplan bis 2020 für die nächsten Jahre wird dem Regierungspräsidium Stuttgart zur Genehmigung vorgelegt. Sämtliche örtliche Gremien in der Stadt Vaihingen sowie die Gemeinderäte in Oberriexingen, Eberdingen und Sersheim hatten die Fortschreibung des Flächennutzungsplans für die Verwaltungsgemeinschaft auf dem Ratstisch. Viel Zeit, Überlegungen und Herzblut habe die Verwaltungen und Ratsgremien das Ganze gekostet, so Oberbürgermeister Gerd Maisch, der Vorsitzender des Gemeinsamen Ausschusses der Verwaltungsgemeinschaft Vaihingen ist.

Tatsächlich schwelt das Verfahren bereits seit dem Jahr 2005. Unterschiedliche Ansätze hatten im Verband Region Stuttgart für Diskussionen gesorgt. Viele Gespräche der Verwaltung mit dem Regierungspräsidium folgten, ebenso wie der Gesprächsbedarf vieler Ratsmitglieder. Bereits 2011 hatten sich die zur Verwaltungsgemeinschaft gehörenden Kommunen am Ziel gewähnt. Doch die Genehmigung des Regierungspräsidiums blieb damals aus. Gefordert wurden Flächenreduzierungen, die sich vor allem auf die gewünschten ausgewiesenen Wohnbauflächen bezogen. Sie entsprachen nicht den Grundzügen der Regionalplanung. Zudem war eine Anpassung der Bedarfsermittlung zur Siedlungsdichte erfolgt. Die Verwaltungsgemeinschaft zog darauf die gewünschte Planung zurück.

Der Tagesordnungspunkt in der Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses dauerte gerade mal zehn Minuten bis zum einstimmigen Beschluss. Fragen zur Fortschreibung gab es nicht mehr. "Wir können jetzt anfangen", meinte der Oberbürgermeister Maisch zu den möglichen Planungen von Wohnbaugebieten und Gewerbearealen. Überlegungen darüber, wie weitere Flächen auszunutzen sind und vor allem, wie die innerörtlichen Flächen genutzt werden können, seien jetzt anzustellen. Jede Kommune mache sich jetzt Gedanken, wie für sie der Flächennutzungsplan umzusetzen ist. Allerdings liege die Frist des Regierungspräsidiums zur Genehmigung bei drei Monaten. Der rechtskräftige Flächennutzungsplan werde so zum Weihnachtsgeschenk, wie Maisch schmunzelnd anmerkte.

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