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Mehr als 11.000 Versicherte wegen Rückenschmerzen krankgeschrieben

Im Landkreis Ludwigsburg werden die meisten Versicherten aufgrund von Rückenschmerzen krankgeschrieben. Dies teilt die AOK Gesundheitskasse mit.

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Eine Frau fasst sich wegen Rückenschmerzen mit beiden Händen an den Rücken.  Foto: 

Etwa jeder zweite Erwachsene in Deutschland leidet nach Angaben der AOK Gesundheitskasse Ludwigsburg-Rems-Murr

an Rückenschmerzen. Nach Auskunft des Robert-Koch-Instituts seien 20 Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage der Angestellten im Kreis Ludwigsburg auf diverse Rückenleiden zurückzuführen, heißt es in der Mitteilung der Kasse weiter. Dies verursacht in Deutschland Kosten von etwa 17,5 Milliarden Euro jährlich. Im vergangenen Jahr waren im Landkreis Ludwigsburg deshalb 11 031 Versicherte der Gesundheitskasse wegen Rückenleiden krankgeschrieben.

Im vergangenen Jahr waren in Baden-Württemberg 213 564 Versicherte mit der Diagnose „Rückenschmerzen“ mindestens einen Tag arbeitsunfähig. Dies entspreche einer Quote von 12,48 Prozent aller Einwohner. Im Landkreis Ludwigsburg waren 14,35 Prozent der Menschen betroffen. Die Patientenzahlen entwickelten sich im Landkreis wie folgt: Von 10 020 in 2012 über 10 236 in 2013 und 10 981 (2014) auf 11 031 im Jahr 2015.

Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage wegen Rückenproblemen betrug bei den AOK-Versicherten in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr 477 566, im Landkreis Ludwigsburg 25 222. Besonders häufig betroffen sei die Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen. „Zu den Hauptursachen für Rückenschmerzen zählen einseitige Belastung in Beruf und Alltag sowie die zu schwache Ausbildung der den Haltungsapparat stützenden Muskeln“, sagt Ärztin Dr. Sabine Knapstein der AOK. Für diese Patienten seien mehr Bewegung und Entspannung meist die beste Medizin. Muskeln und Bandscheiben würden durch Bewegung gestärkt sowie die Durchblutung angekurbelt. Entspannung wirke sich positiv auf muskuläre Verspannungen aus, so Knapstein.

Bei akutem Rückenschmerz helfe Wärme. Wichtig sei, dass der Patient schnell wieder in Bewegung komme, um so an der Ursache des Schmerzes ansetzen zu können. Daher sei es auch sinnvoll, für maximal zwei Wochen ein entzündungshemmendes Schmerzmittel einzunehmen, um den Kreis aus Schmerzen und Schonung zu durchbrechen.

Wirksames Gerätetraining für den Aufbau der stabilisierenden Muskulatur sei hilfreich.

Weitere Informationen gibt es im Internet.

www.aok-bw.de

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