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Lurchi und seine fünf besten Freunde

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Günther Bentele las in den Räumen der Bietigheimer Zeitung aus den Lurchi-Heften.  Foto: 

Im Rahmen der Kinder- und Jugendliteraturtage in Bietigheim-Bissingen las Jugendbuchautor Günther Bentele am Samstag in den Räumen der Bietigheimer Zeitung vor rund hundert Besuchern aus seinem Band „Lurchis Abenteuer aus dem Märchenwald“ vor.

Da glaubt man gemeinhin, dass den Lurchi allenfalls nur noch ältere Menschen kennen – und dann lauschen an diesem verregneten Samstag vorwiegend Kinder im Alter zwischen einem und sechs Jahren gebannt und mit leuchtenden Augen den Abenteuern, die der Feuersalamander und seine fünf Freunde im Märchenwald erleben.

Lurchi auf der Leinwand

Damit sie den Comic auch richtig miterleben können, werden dazu die passenden Bilder an die Wand des BZ-Forums in der Kronenbergstraße geworfen, nachdem Marketingleiter Volker Hug die Gäste begrüßt hat. Die Eltern im Publikum sind mit Lurchi groß geworden, sie skandieren am Schluss jeder der gereimten Kurzgeschichten gemeinsam mit dem Autor den Refrain: „Und lange klingt’s im Walde noch – Salamander lebe hoch!“ Bis zum 24. November dauern die 23. baden-württembergischen Kinder- und Jugendliteraturtage noch und in diesem Rahmen hatte die Bietigheimer Zeitung als Mitveranstalter dazu den Jugendbuchautor Günther Bentele zu dieser Lesung geladen, um wieder einmal an die legendäre Comicfigur Lurchi zu erinnern. Denn der 76-Jährige hatte zeitweise jene Verse geschmiedet, die zu Werbezwecken für den damaligen Schuhgiganten aus Kornwestheim erfunden wurde.

So erinnerte sich Bentele gleich zu Beginn seiner Lesung daran, dass es der Lurchi eigentlich verdient hätte, gefeiert zu werden. Schließlich ist vor exakt 80 Jahren (am 22. Juli 1937) das erste Heft mit dem Helden erschienen, von dem übrigens nur ein einziges Exemplar überlebt hat, das gerade erst von einem Lurchi-Fan für 10 000 Euro ersteigert worden ist.

Während also die erwachsenen Besucher des Forums den Refrain am Ende jeder Geschichten intonierten, fragte der frühere Pädagoge Bentele seine jüngsten Zuhörer, ob sie denn – bitteschön - noch eine weitere hören wollten. Und jedesmal schallte ihm ein begeistertes „Ja“ aus Kindermündern entgegen. Sodass auch der Nachwuchs bald auch die Freunde des Lurchi kannte, als da sind: Frosch Hopps (der Abenteurer), Zwerg Piping (der Tüftler) Mäuserich Mäusepiep (der Ängstliche), Igel Igelmann (der Gemütliche) und Gelbbauchunke Unkerich (der Wächter und Genießer).

Acht Geschichten waren es nach gut einer Stunde, in denen Bentele Jung und Alt in den Märchenwald entführt, ins Eismeer und sogar auf die Chinesische Mauer. Am Ende lobte er die Kinder, weil sie ihm so aufmerksam zugehört hatten und ließ ihre Eltern Beifall dafür spenden. Zum Dank dafür gab es von Nicolai Köppel von Seiten der Kinder- und Jugendliteraturtage noch ein Lurchi-Bastelbuch für zu Hause. Zufrieden zogen die Besucher von dannen und ein Verkäufer aus der Bietigheimer Bücherstube packte seine leeren Tragetaschen ein, denn die zehn Bentele-Lurchi-Bände, die er mitgebracht hatte, waren schnell vergriffen. Der Autor signierte sie schließlich umgehend.

Info Lurchis Abenteuer im Märchenwald, erschienen im Esslinger Verlag.

Anlauf steht hier Text für einen dreispaltigen Infokasten. bz

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