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Kinderbetreuung: Jedes Kind erhält einen Platz

Gute Nachrichten konnte Hauptamtsleiter Thilo Kälber bei der Beratung des Kindergartenbedarfsplans dem Gemeinderat vermelden: "Den Rechtsanspruch in jeder Altersgruppe erfüllen wir."

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Man sei auf einem sehr guten Weg und im Augenblick sehr gut ausgelastet, erklärte Hauptamtsleiter Thilo Kälber, im Rathaus für die Verwaltung der gemeindeeigenen Betreuungsangebote verantwortlich. So soll es auch bleiben, denn durch die ständige Kontrolle der Bevölkerungsentwicklung in Löchgau und die enge Zusammenarbeit mit Silke Ziegler, Gesamtleiterin der Löchgauer Kinderbetreuungseinrichtungen, könne man auf Veränderungen schnell reagieren, so Kälber.

Mit den Kindergärten Birkenweg (zwei Gruppen), Beethovenstraße (drei Gruppen) und Lilienweg (vier Gruppen) sowie dem Kinderhaus "Hasennest" (bis zu drei Gruppen) betreibt die Gemeinde vier Tageseinrichtungen für die Kinderbetreuung. Rund 100 Kinder gehen im aktuellen Kindergartenjahr in Gruppen mit durchgängiger Betreuungszeit von sechs bis sieben Stunden (VÖ-Gruppen), 110 in altersgemischte Gruppen mit bis zu drei Kindern zwischen zwei und drei Jahren (AM-Gruppen) sowie zehn in die Krippe vom ersten Lebensjahr bis drei Jahre. Zum neuen Kindergartenjahr mit Stichtag 1. September verringert sich die Kinderzahl in den VÖ-Gruppen auf 75, in den AM-Gruppen auf 66, dagegen werden 20 Krippenplätze belegt sein und 20 Kinder in die Ganztagsbetreuung für Dreijährige bis zum Schuleintritt gehen.

Nach Einschätzung von Kälber erfüllt die Gemeinde bei dem Vergleich der aktuellen Geburtenzahlen mit den zur Verfügung stehenden Kindergartenplätzen vollständig den Rechtsanspruch der Eltern auf einen Kindergartenplatz. "Durch den Bau des Kinderhauses mit bis zu 30 Kindern in drei Krippengruppen sowie zwölf Plätzen in altersgemischten Gruppen wird der in diesem Bereich notwendige Bedarf gedeckt", so der Hauptamtsleiter. Ab dem am 1. September beginnenden neuen Kindergartenjahr wird im Kindergarten Beethovenstraße eine Ganztagsgruppe angeboten, in der bis zu 20 Kinder mehr als sieben Stunden am Stück betreut werden können. Dafür lägen, so Kälber, bisher fünf Anmeldungen vor. Die Elternbeiträge betragen, je nach Einkommen und Familiengröße, zwischen 63 und 288 Euro.

Wie in der jüngsten Gemeinderatssitzung erklärt wurde, ist der Personalbedarf für das anstehenden Kindergartenjahr gedeckt, und der Mindestpersonalschlüssel werde eingehalten. Im Rechnungsjahr 2012 wurden 15,4 Prozent durch Elternbeiträge und 19,3 Prozent durch Landeszuweisungen gedeckt. Insgesamt 677.000 Euro muss die Gemeinde aus den allgemeinen Steuereinnahmen finanzieren.

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