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Kinder lieben mürbe Äpfel

Der Ingersheimer Landfrau Bärbel Bötz ist es ein Anliegen, vor allem Kindern das Kochen und Backen mit heimischen Produkten zu zeigen, damit diese auch bewahrt werden. In einem Kinderbackkurs kommen vor allem die Apfelmuffins gut an. Dafür verwendet Bötz die Sorte "Jakob Fischer".

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Warum heißt der Apfel Jakob Fischer? Die Antwort liegt auf der Hand: Jakob Fischer entdeckte 1903 nahe seines Anwesen in Rottum in Oberschwaben ein kleines Apfelbäumchen, das er in seinen Garten verpflanzte. 1912 fruchtete dieser Baum erstmals, 1914 wurden einige dieser Äpfel in Stuttgart Experten des Württembergischen Gärtnereiverbandes vorgelegt und erhielten daraufhin nach seinem Entdecker den Namen Jakob Fischer. Der Apfel entwickelte sich zu einer vielseitigen Standardsorte im Königreich Württemberg. Im Jahre 1998 wurde die Sorte in Baden-Württemberg sogar zur Streuobstsorte des Jahres gewählt.

Auch Bärbel Bötz ist begeistert von "Jakob Fischer", weil er "so schön mürbe und süß ist. Vor allem Kinder lieben seinen Geschmack und dass der Apfel nicht so hart ist beim Reinbeißen", erklärt die Ingersheimer Landfrau, die für ihre Apfelmuffins meist "Jakob Fischer" verwendet, eben weil er einfach "optimal fürs Backen ist". Nebeneffekt der leckeren Sorte: Da Kinder gerade diesen Apfel lieben, essen sie in Bärbel Bötz Kinderbackkursen schon einige Viertel vor dem Backen, was äußerst gesund ist.

Jakob-Fischer-Äpfel kann man heutzutage leider nicht im Laden kaufen, in Discountern schon gar nicht. Aber auf der heimischen Streuobstwiese oder im Garten ist der Baum sehr verbreitet. Denn er ist nicht sehr anspruchsvoll in der Pflege und sehr frosthart.

Die äußerlich ansprechende Frucht hat schöne rote Bäckchen. "Jakob Fischer" ist ein typischer Herbstapfel.

Die Sorte ist sowohl als Tafelobst als auch als Haushaltsapfel zum Einmachen, Backen, Entsaften und für Kompott geeignet. Die Früchte sind Anfang bis Mitte September pflückreif, neigen aber zu Fruchtfall, so dass sie bald geerntet werden müssen. Die Äpfel sollten schnell verbraucht werden, da sie nur etwa vier Wochen haltbar sind, also nicht über den Winter eingelagert werden können. Für den modernen Erwerbsbau ist diese Apfelsorte aufgrund dieser Eigenschaften also ungeeignet. Aber für den Hausgebrauch und für Apfelkuchen ist "Jakob Fischer" genau der richtige Apfel.

Feine Apfelmuffins mit der Sorte "Jakob Fischer"

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