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Hauptversammlung FV Löchgau: Kosten machen Beitragserhöhung nötig

Die 65. Generalversammlung des FV Löchgau stand kürzlich ganz im Zeichen der Berichte der Funktionäre. Thema war auch wieder ein weiteres Spielfeld, bei dem der Verein nicht nur fordern, sondern sich konstruktiv einbringen will.

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Die U17-Jugend des FV Löchgau wurde in diesem Jahr Vizemeister im Bezirk Enz/Murr.  Foto: 

Vorsitzender Michael Schlack zollte nach einem Jahr im Amt als "Chef" des Fußballvereins Löchgau (FVL) zunächst Respekt an seine Vorgänger. Er hob eingangs das große ehrenamtliche Engagement beim FVL hervor. "Die Ergebnisse zeigen, dass von diesen Leuten vieles richtig gemacht wird", sagte Schlack zu den über 80 Mitgliedern im FVL-Vereinsheim. Der Verein bilde seit Jahren mit geschultem Personal nicht nur Jugendliche im sportlichen Bereich aus, sondern leiste durch die geschulten Trainer und Betreuer sowohl im männlichen Bereich als auch bei den Mädchen einen hohen sozialen Erziehungsbeitrag.

Dies werde vor allem außerhalb der Gemeindegrenzen erkannt, auch beim WFV, der demnächst die Arbeit des FV Löchgau in seinem Monatsmagazin einem breiten Leserkreis vorstellt, so Schlack. Klares Ziel sei es, das sportliche Niveau zumindest zu halten, wenn nicht gar weiter zu verbessern. Aber auch Kinder und Jugendliche, bei denen der Spaß am Spiel im Vordergrund steht, sollen verstärkt gefördert werde. Über 310 Jugendspieler - Mädchen und Jungen - erhielten beim FVL neben dem Fußballspielen ein weit überdurchschnittliches Angebot, sich persönlich zu entwickeln.

"Wir sind aber noch nicht am Ziel", betonte Schlack. Ein weiteres Spielfeld stehe nach wie vor auf der Agenda, das unbedingt notwendig sei, um konkurrenzfähig zu bleiben. Unterstützung erhielt er bei diesem Thema von seinem Vorgänger Alfred Gramling und von Präsident Dieter Schuster. "Trainingsbetrieb mit drei oder gar vier Mannschaften im Winterhalbjahr auf dem Kunstrasenplatz ist auf Dauer nicht möglich, wenn man das Fußballspielen lernen und vertiefen möchte", so Schlack an die Adresse des neuen Bürgermeisters Robert Feil.

Dieser anerkannte in seinem Grußwort die mit hohem sozialen Wert geleistete Arbeit beim FVL und sagte zu, im Rahmen der Möglichkeiten den FVL unterstützen zu wollen.

Jugendleiter Thomas Feufel konnte von einem erfolgreichen Jahr berichten. Keine Mannschaft ist abgestiegen, die Installation einer sportlichen Leitung bei der Jugend sei auf einem guten Weg. Fabrizio DAmario und Oronzo Vitale sollen diese Führungsposition gemeinsam ausfüllen.

Timo Iacobelli berichtete, dass die Planungen für die Herrenmannschaften für die neue Saison abgeschlossen sind. Als letzte Personalentscheidung konnte mit Stefanie Schuster eine kompetente Person als Co- Trainerin für die Herren I gewonnen werden. Die Herren II bekommen mit Thomas Herbst und Co-Trainer Antonia Langella ein Trainergespann aus den eigenen Reihen.

Nicht ganz so erfreulich war der Kassenbericht von Kassier Daniel Brodbeck. Zum zweiten Mal in Folge schloss man mit einem leichten Minus ein Geschäftsjahr ab. "Der Verein kann nicht dauernd von der Substanz leben", sagte der Vorsitzende. Trotz sparsamer Ausgabenpolitik sei dieses Ergebnis zustande gekommen. Weitere Ausgaben kommen mit den Reinigungskosten der neuen Umkleideräume und den Stromkosten für das Flutlicht hinzu.

Schlack: "Die Vorstandschaft hat sich daher entschlossen, der heutigen Versammlung die Anpassung der Mitgliedsbeiträge vorzuschlagen". Nachdem er etailliert und transparent die Kosten- und Einnahmeseite des Vereins dargestellt und erläutert hatte, fasste die Versammlung bei einer Gegenstimme den Beschluss ab 2014 folgende Jahresbeiträge zu erheben: Erwachsene 80 Euro, Jugendliche 100 Euro, Ehepaare 133 Euro und Familie mit Jugendlichen bis 18 Jahren 185 Euro.

Präsidenten Dieter Schuster appellierte am Schluss der Versammlung an die Gemeinde, sich die Beschaffenheit des 35 Jahre alten Rasenplatzes und der Anlagen beim Platz genau anzusehen. "Dieser Zustand ist kein Aushängeschhild für die Gemeinde." Der Verein sei bereit, die Situation in Verbindung mit einem weiteren Platz - auch stufenweise - zusammen mit der Gemeinde zu verbessern. Schuster: "Wir wollen nicht nur fordern, sondern uns auch einbringen."

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