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Geld für "Freiberger Reihe"

Die Stadt Freiberg lässt sich ihr Kulturangebot etwas kosten. Für das Jahr 2017 sind 22 500 Euro für Veranstaltungen der "Freiberger Reihe" vorgesehen.

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Ein Höhepunkt in der "Freiberger Reihe" ist der Auftritt des schwäbischen Mundart-Duos "Dui do on de Sell" (für Nichtschwaben: "Die Eine und die Andere) am Samstag, 16. April, im Prisma. Dafür sorgt der Kultur-Etat der Stadt.  Foto: 

Seit 2013 investiert die Stadt Freiberg Jahr für Jahr 22 500 Euro in das kulturelle Angebot. Der Kultur-Etat für die "Freiberger Reihe" wird seit 2012 immer für ein Jahr im Voraus beschlossen, um das Raum- und Buchungsproblem in den Griff zu bekommen. Ziel ist es auch, mit der frühzeitigen Festlegung des Etats ein ansprechendes und vielseitiges Kulturprogramm in Freiberg zu präsentieren.

Für dieses Jahr wurde der Kultur-Etat nochmals um 5000 Euro als Sonderbetrag aufgestockt. Der Verwaltungsausschuss reagierte damit auf eine Kooperation zwischen der Oscar-Paret-Schule und der Württembergischen Landesbühne Esslingen (WLB) im Bereich der Theaterpädagogik. Beraten wurde im Ausschuss, ob diese 5000 Euro im Rahmen des Kulturprogramms "Freiberger Reihe" weiterhin zur Verfügung gestellt werden. Die Förderung, so Sandra Elsäßer, im Freiberger Rathaus unter anderem für die Kulturveranstaltungen zuständig, wird in diesem Rahmen so nicht mehr fortgesetzt. Unter anderem, weil die breite Öffentlichkeit kein Interesse an den Schulaufführungen zeige. Die Schule könne Aufführungen jedoch direkt bei der Landesbühne buchen.

So konzentriert sich für 2017 alles auf die "Freiberger Reihe". Der tatsächliche Zuschuss beläuft sich, wie in der Regel die Jahre zuvor, auf 22 500 Euro. Dabei werden 95 000 Euro an Ausgaben und 72 500 Euro an Einnahmen angesetzt.

Zum Vergleich: Im Haushaltsjahr 2010 lagen die Ausgaben für die Reihe bei 65 000 Euro, die Einnahmen bei 32 500 Euro. Dies machte einen Zuschuss in Höhe von 32 500 Euro nötig. Die 5000 Euro für den Kulturverein tauchen in der Rechnung übrigens nicht mehr auf. Dieser Betrag, so Sandra Elsäßer, sei nie abgerufen worden, weil der Verein weniger finanzielle sondern personelle Sorgen habe.

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