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Frühjahrshoch auch im Herbst

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Rund 55 Prozent der Unternehmen im IHK-Bezirk Ludwigsburg bewerten ihre Geschäftslage im Herbst 2017 mit „gut“ und nur vier Prozent mit „schlecht“. Das Lagehoch vom Frühsommer setzt sich damit laut aktuellem Wirtschaftslagebericht der IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg fort. Im Vergleich zum Herbst 2016 haben sich Umsätze und Erträge der befragten Unternehmen unter dem Strich deutlich positiv entwickelt.

„Unsere Industrieunternehmen sind weltweit erfolgreich unterwegs. Davon profitieren viele Dienstleister, als deren Wertschöpfungspartner. Das Hoch am Bau hält nicht zuletzt Dank des Dopings durch die niedrigen Zinsen an. Das hohe Beschäftigungsniveau und gestiegene Einkommen stärken den privaten Konsum“, so die Zusammenfassung vom Präsidenten der IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg, Albrecht Kruse.

Mehr Aufträge

Gut jedes dritte Unternehmen verzeichnet derzeit eine steigende Tendenz beim Auftragseingang, bei rund jedem achten ist sie fallend. Mit Blick auf die nächsten zwölf Monate erwarten gut drei von zehn Unternehmen bessere Geschäfte, nur halb so viele erwarten eine Verschlechterung.

Der Konjunkturklimaindex, der Lage und Erwartungen in einem Wert zusammenfasst, erreicht wie schon im Frühsommer 132 Punkte, bewegt sich also deutlich im positiven Bereich über der 100-Punkte-Marke. „Die verbesserte Weltkonjunktur, die auch die für unsere Unternehmen besonders wichtige Eurozone erreicht hat, überstrahlt derzeit die diversen Risiken. Dazu gehören der unkalkulierbare Brexit, Protektionismus-Drohungen sowie die zahlreichen Konflikt- und Krisenherde in der Welt, von der Ukraine über den Nahen Osten bis Nordkorea“, so Kruse weiter.

Risiko Fachkräftemangel

Bei der Frage nach den Risiken für die eigene wirtschaftliche Entwicklung geben 54 Prozent der Unternehmen Fachkräftemangel und 40 Prozent steigende Arbeitskosten an. „Personal ist immer schwieriger zu finden und wird immer teurer. Beides führt zu Bremseffekten“, so der Bezirkskammerpräsident. Knapp sechs von zehn Unternehmen gehen für die nächsten Monate von einer gleich bleibenden Beschäftigtenzahl aus.

Mit mehr Personal plant fast jedes vierte, mit weniger jedes fünfte Unternehmen im Landkreis. Knapp jedes vierte Unternehmen will in den nächsten zwölf Monaten mehr, gut jedes achte weniger im Inland investieren. Die Investitionspläne sind damit in der Tendenz leicht aufwärts gerichtet.

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