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Fröhliche Japaner

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Nach der Wiesn am Vorabend war ich noch in der Münchner Innenstadt. Am Marienplatz stiegen mit mir eine Gruppe gut gelaunter und fröhlicher Japaner sowie eine Frau mit Hund in die gut gefüllte S-Bahn. An der Hackerbrücke leerte sich die Bahn, von dort sind es nur ein paar Meter zum Oktoberfest. Die Japaner stiegen in Laim wieder aus. Auf dem Bahnsteig winkten und wedelten die Asiaten beinahe schon euphorisch. Sind halt freundlich, die Japaner. Mir war schon vorher ein großer Koffer in der Ablage gegenüber aufgefallen. Ein herrenloser, womöglich gefährlich? Nein, der gehört sicher einem der nur noch wenig mitreisenden Fahrgäste. Aber wem? Als die Frau mit Hund und ich ein paar Stationen weiter auch ausstiegen, war der Wagen leer. „Jetzt weiß ich auch, warum die Asiaten so gewunken haben. Ich dachte zuerst, das galt mir“, meinte sie. Ihre Rufe Richtung Fahrer verpufften, die S-Bahn rauschte davon. Im Stellwerk fand ich einen Bahnbediensteten, der dafür sorgen wollte, dass die Japaner ihren Koffer wiederbekommen.

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