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Frauen-Duo klaut Salamander-Schuhe

Der Diebstahl von Schuhen im Lagerverkauf der Kornwestheimer Firma Salamander hat das Ludwigsburger Schöffengericht zum wiederholten Male beschäftigt. Wieder waren die Diebinnen Frauen mit Kinderwagen.

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Es waren wieder Frauen mit einem Kinderwagen, wenngleich auch andere Personen, die bei der Kornwestheimer Firma Salamander Schuhe stahlen. Das Ludwigsburger Gericht hatte einen ähnlichen Fall vor Kurzem schon einmal. Am Ende dieses Diebstahls eines Frauen-Duos mit Kinderwagen standen sieben Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung für eine Wiederholungstäterin und eine Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu jeweils fünf Euro für eine Ersttäterin.

Angeklagt waren die 27-jährige Wiederholungstäterin und die 37-jährige Ersttäterin wegen räuberischem Diebstahl von Schuhen im Wert von über 500 Euro. Dabei legte ihnen die Staatsanwaltschaft zur Last, sie hätten sich im Gerangel mit zwei Detektiven im Besitz der Beute halten wollen. Aus dem räuberischen machte das Gericht am Ende aber einen einfachen Diebstahl, denn an den Zeugenaussagen des Detektiv-Ehepaares konnte es keine Gewaltanwendung seitens der beiden Diebinnen erkennen.

Die beiden Ludwigsburgerinnen, sagte die Staatsanwältin, hätten mit einem Kinderwagen voller Schuhe die Kasse passiert. Die 37-Jährige habe versucht, mit aller Kraft die Detektivin aus dem Weg zu schieben, damit die 27-Jährige mit der Beute flüchten kann. Der Detektiv schilderte im Zeugenstand, wie er den Diebstahl bemerkt hatte. Die 27-Jährige habe angefangen, die Etiketten an den Schuhen zu entfernen und sie dann in eine Tasche, die am Kinderwagen hing, verstaut. Ein Polizeibeamter, verständigt wegen "renitentem Verhalten" der Diebinnen, berichtete dem Gericht, wie die Schuhe aus Kinderwagen und Tasche wieder heraus geholt wurden und der Fall an die Kripo weiter ging.

Aus dem Vorstrafenverzeichnis ging hervor, dass die jüngere Angeklagte nicht nur mehrfach Bekleidung und Parfüms gestohlen hat, sondern auch schon in einem Baumarkt des Diebstahls überführt wurde. Sie verurteilte das Schöffengericht zu sieben Monaten Freiheitsstrafe, die auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurden, und 60 Stunden gemeinnützige Arbeit. Ihre bislang unbescholtene Schwägerin kam mit 350 Euro Geldstrafe davon.

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