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Filmakademie sahnt über die Hälfte aller Preise ab

Mit vierzehn Nominierungen starten Studenten der Filmakademie ins Rennen um den deutschen Nachwuchsfilmpreis "FIRTS STEPS"-Award. Damit geht fast die Hälfte aller Nominierungen auf das Konto der Abschlussarbeiten aus Ludwigsburg.

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Der große Charakterdarsteller Rudolf Waldemar Brem spielte in dem preisgekrönten und auch für den „First Steps Award“ nominierten Film „Trash Detectives“ von der Filmakademie seine letzte Rolle, bevor er starb.  Foto: 

Fast die Hälfte aller Nominierungen für den „First Steps Award“ gehen auf das Konto von Ludwigsburg. Koproduktionen mit weiteren deutschen Filmhochschulen sind dabei in diesem Jahr eine Besonderheit, der Schwerpunkt liegt auf Familienthemen. Dies teilt die Filmakademie mit.

Besonders erfolgreich vertreten sind die Absolventen der Filmakademie in der Kategorie „Abendfüllende Spielfilme“: hier kommen mit „24 Wochen“, „Haus ohne Dach“, “Trash Detectives“ und „Wir sind die Flut“ gleich vier der insgesamt sechs für ihre Produktionen nominierten Absolventen aus Ludwigsburg.

„24 Wochen“  arbeitet mit einer Mischung aus dokumentarischem Material und inszenierter Wirklichkeit und zeigt Schauspieler in realen Geburtshäusern, mit praktizierenden Fachärzten und Material aus vorgeburtlichen Aufnahmen. Das Familiendrama „Haus ohne Dach“ konnte nach intensiven Vorbereitungen mit einem deutsch-irakischen Team an Originalschauplätzen im Grenzgebiet zu den von dem sogenannten IS besetzten Gebieten gedreht werden. Das Ergebnis ist eine bewegende Rückkehr in die irakische Heimat für vier Geschwister aus Deutschland. Regisseur Sebastian Hilger wählte für sein Science-Fiction-Drama „Wir sind die Flut“   eine hochschulübergreifende Koproduktion und gewann den in der Kategorie Kamera für den „Michael-Ballhaus-Preis“ nominierten Diplomanden Simon Vu der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf für sein Team. Entstanden ist ein fesselndes Stück über das mysteriöse Ausbleiben der Gezeiten an einem fiktiven deutschen Küstenort.

Ganz Schwäbisch hingegen positioniert sich die tiefschwarze Krimikömödie „Trash Detectives“ von Regieabsolvent Maximilian Buck über eigenwillige Ermittlungen eines pensionierten Kommissars und setzt dafür auf Dialekt und Einsatz von Lokalkolorit.  Auch die Bildsprache des ebenfalls in der Kategorie Kamera der für den „Michael-Ballhaus-Preis“ nominierten Christian Trieloff überzeugt mit neuen Ansätzen und begeisterte die First-Steps-Juroren wie bereits auch das Publikum in den deutschen Kinos, so die Mitteilung.

In „Trash Detectives“ spielte der Münchener Charakterdarsteller Rudolf Waldemar Brem todkrank seine letzte Rolle, bevor er Anfang des Jahres starb. Außerdem mit von der Partie: der Bietigheimer Schauspieler Vlad Chiriac.

Mit „Cipiati“ ist auch eine Produktion des Animationsinstituts der Filmakademie in der Kategorie „Kurz- und Animationsfilme“ nominiert. In seinem Diplomfilm porträtiert Regisseur Andreas Feix den Untergang der letzten Dinosauriers in gestochen scharfen, hyperrealistischen 3D-Bildern.

Der 20-Minüter „When Deamons Die“ ist eine Kooperation der Abteilung Szenischer Film mit dem Animationsinstitut und damit eine weiteren Produktion mit hohem Visual Effects Anteil. Ebenfalls mehrfach nominiert und als Hochschulkoproduktion realisiert ist die dokumentarische Reise in die Welt des Roma-Mädchens „Valentina“.

In der Kategorie „Werbefilm“, einer der traditionell starken Kategorien der Filmakademie Baden-Württemberg, finden sich in diesem Jahr zwei Produktionen: Die Familie als konfliktreiches Band spiegelt sich in dem Onlinerfolg „Dear Brother“ von Daniel Titz und Dorian Lebherz wider. „Come“ von Dimitri Tsvetkov erreichte die zweite Nominierung in dieser Kategorie.

Ob es nach den Nominierungen Preise regnet, erfahren die Alumni der Filmakademie am 19. September. Dann werden im Stage Theater am Potsdamer Platz in Berlin die mit insgesamt 92 000 Euro dotierten Preise vergeben.

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