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Gute Stimmung im Wahllokal

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Einige Bürger in Sachsenheim verbanden das Wählen gehen mit dem Gemeindefest, andere machten es zum Familienausflug und für wieder andere war es ein Spätsommer-Spaziergang. So zum Beispiel auch in Löchgau, wo das Wahllokal für den Bezirk 101 im Rathaus untergebracht war. „Wenn es so weitergeht, läuft es auf eine hohe Wahlbeteiligung hinaus“, vermutete der Löchgauer Bürgermeister Robert Feil, der als Wahlvorsteher während der zweiten Schicht von 13 bis 18 Uhr an der Urne saß. Sieben weitere Mitglieder komplettierten dort den Wahlvorstand. Und im Eingangsbereich des Rathauses ging es zeitweise zu wie im Taubenschlag. Am Nachmittag kamen viele Familien mit Kinderwagen. Stolz steckte ein kleiner Bub die beiden Wahlzettel seiner Eltern durch den Schlitz in der Urne.

Die Gemeinde Löchgau habe keine Probleme, Wahlhelfer zu finden, sagte Feil. In Sachsenheim würden dagegen immer wieder Freiwillige gesucht, hat Elli Binkele festgestellt, die als Wahlhelferin im Wahlbezirk 013 in Sachsenheim aktiv war. Dieser Bezirk war für die repräsentative Wahlstatistik zufällig ausgewählt worden, für die laut Bundeswahlleiter Diether Sarreither rund drei Prozent aller Wahlbezirke herangezogen werden. Beteiligte Wahlbezirke bekommen andere Wahlzettel – auf ihnen werden Geschlecht und Geburtsjahr des Wählers erfasst. Bis zum Schichtwechsel um 13 Uhr hatten von 602 Wahlberechtigten dort 206 ihre Stimme abgegeben. Damit lag der Bezirk im Vergleich zum Nachbarbezirk 014, dessen Wahllokal traditionell nur ein Zimmer weiter einquartiert war, zurück. Denn dort hatten zur selben Zeit bereits über 300 von 751 Stimmberechtigten gewählt.

Mit Wahlbenachrichtigung

Und die Wähler? In keinem der vier Wahllokale ist bis zum Nachmittag etwas Ungewöhnliches vorgefallen, erzählen die Wahlhelfer übereinstimmend. Gerhard Neuberger ist seit 1974 schon unzählige Male als Wahlhelfer dabei gewesen, seit über zehn Jahren sitzt er an Wahltagen im Sachsenheimer Kindergarten Arche Noah. Bei anderen Wahlen sei es durchaus schon vorgekommen, dass Ehepaare gemeinsam eine Wahlkabine nutzen wollten oder während der Stimmabgabe über ihre Wahl diskutiert hätten. Das müssen die Wahlhelfer unterbinden. Doch die diesjährige Bundestagswahl verlaufe ohne solche Vorkommnisse. Nicht einmal Wähler, die minutenlang eine Kabine blockieren, habe es gegeben.

„Bei nur zwei zu vergebenden Kreuzen geht es eigentlich immer recht schnell“, erzählte eine Wahlhelferin im Wahlbezirk 001-05 in der Bietigheimer Hillerschule. In Einzelfällen eine Viertelstunde bräuchten Wähler, wenn die Stimmabgabe komplizierter sei, etwa bei Gemeinderatswahlen. Doch am Sonntag ging sie bei den Wählern recht flink über die Bühne. In den allermeisten Fällen hätten die Bürger ihre Wahlbenachrichtigung dabei, berichtete das Quartett. Alternativ genüge auch der Personalausweis. Dass jemand beides vergessen habe – daran können sich die Frauen nicht erinnern. Um 14 Uhr verzeichneten sie bei 399 abgegebenen Stimmen von 811 Wahlberechtigten in diesem Wahlbezirk bereits eine Wahlbeteiligung von fast 50 Prozent.

Was allen befragten Wahlhelfern aufgefallen ist, war die Freundlichkeit und gute Laune der Wähler. Kaum einer verließ sein Wahllokal ohne den Helfern „einen schönen Sonntag“ zu wünschen.

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