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Energiewende: Bewegung "Reclaim Power" macht in Kirchheim Station

In den Sommerferien gemeinsam radeln, heißt für die Mitglieder der "Reclaim Power Tour" auch, ein gemeinsames Ziel zu verfolgen: Sie wollen sich für eine in ihren Augen "echte" Energiewende einsetzen.

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Die Radtour von "Reclaim Power" führte auf der Kirchheimer Seite des Neckars am GKN vorbei.  Foto: 

In den Sommerferien gemeinsam radeln, heißt für die Mitglieder der "Reclaim Power Tour" auch, ein gemeinsames Ziel zu verfolgen: Sie wollen sich für eine in ihren Augen "echte" Energiewende einsetzen. "Reclaim Power" heißt zu Deutsch "Holt euch die Energie zurück" oder auch "Fordert die Macht für euch", erläutert Thomas Puls, der am Dienstag mit einer zehnköpfigen Gruppe aus Stuttgart in Kirchheim eintraf. Dort kam es zum Gedankenaustausch mit Wolfram Scheffbuch, dem Vorsitzenden des Bundes der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar.

"Der Atomausstieg der Bundesregierung ist keiner, sondern es ist der Einstieg in noch mehr Braunkohleabbau. 13 neue Kohlekraftwerke sind derzeit in Planung. Und die gehören zu den Klimakillern weltweit", erklärt Puls. Weder Atomenergie noch Braunkohlekraftwerke, Fracking oder die Lagerung von abgetrenntem Kohlendioxid im Gestein (CCS) seien akzeptabel. "Vielmehr gehört die Energieerzeugung in Bürgerhand", so seine Forderung.

Bei ihrer Tour wollen die Radelnden an verschiedenen Brennpunkten Station machen: So steht nach dem GKN, das in ihren Augen aufgrund des löchrigen Untergrunds weder weiterbetrieben noch als Zwischenlager genutzt werden sollte, auch der Abbau des Atomkraftwerks in Obrigheim auf der Liste. In Mannheim trifft die Gruppe mit Radlern aus Freiburg zusammen. Gemeinsam geht es zum Klimacamp im Rheinland. Dort treffen am 23. August auch Radler aus dem Osten und Norden ein. "Wir fahren Fahrrad, weil wir uns für die Bewegung bewegen wollen und weil Radfahren eine umwelt- und klimafreundliche Art der Fortbewegung ist, die für Freiheit und Unabhängigkeit steht", erklärt Thomas Puls.

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