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Eltern erarbeiten Verbesserungen

Die Spielplätze in Freudental will Bürgermeister Alexander Fleig verbessern. Auf einem Aufruf an die Bürger, sich an der Um- und Neugestaltung zu beteiligen, hatten sich sieben Freudentaler gemeldet. Jetzt liegen erste Vorschläge vor.

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Der Spielplatz "Berg" soll mangels Bedarf aufgegeben und zu einer öffentlichen Grünanlage umgestaltet werden. Die vorhandene Rutsche wird möglicherweise am Spielplatz "Birkenwald" wieder aufgebaut.  Foto: 

Im März wurden sämtliche Freudentaler Spielplätze besichtigt. Gemeinsam entstand in der Gruppe eine erste Bestandsaufnahme. Bauhofleiter Peter Woiß gab damals Auskunft über den Zustand des Spielplatzes und der jeweiligen Spielgeräte. Bei einem zweiten Treffen im Rathaus im April wurden die Ergebnisse zusammengetragen und für die jeweiligen Spielplätze jeweils eine Liste erstellt, was primär dort zu tun sei.

Mit diesen Ergebnissen befasste sich jetzt auch der Freudentaler Gemeinderat. Er beschloss, dem Vorschlag der Spielplatzgruppe entsprechend den Spielplatz "Berg" als einzigen mit sofortiger Wirkung aufzugeben, Spielhaus und Rutsche sollen abgebaut und eventuell an anderer Stelle wieder aufgebaut werden. Bei allen anderen Maßnahmen soll gelten, dass die mit "Priorität eins" noch im Jahr 2014, soweit die Mittel ausreichen, und im Jahr 2015 umgesetzt werden sollen. Die Maßnahmen mit Priorität zwei und drei sollen erst in den Folgejahren in Angriff genommen wer den, sofern bis dahin die entsprechenden Mittel zur Verfügung stehen.

Die Fläche, auf der sich seither der Spielplatz "Berg" befindet, ist wohl zu klein, um sie anderweitig zu nutzen. "Sie soll eine öffentliche Grünfläche werden", entschied Bürgermeister Alexander Fleig zusammen mit seinem Gremium. Für die Planung der Umgestaltung möchte der Gemeinderat Studierende mit ins Boot nehmen, in deren Fachbereich die Thematik fällt. "Das könnte eine Bachelorarbeit oder eine Seminararbeit werden", schlug Gemeinderat Dieter Bertet vor. Die Verwaltung rechnet zunächst mit Kosten um die 15 000 Euro, die aktuell aus dem Haushalt 2014 und aus einem Haushaltsrest von 2013 mit je 7500 Euro zur Verfügung stehen.

"Bei manchen Spielplätzen muss zuerst einmal ein konkret gültiger Name festgelegt werden", schmunzelte Bürgermeister Fleig. Das gilt zum Beispiel für den Spielplatz "Bachstraße" oder auch "Wolfsberg". Letztgenannter sei der neueste Spielplatz in der Gemeinde. Daher braucht an ihm wohl nicht viel geändert werden. Einzig die Rutsche am Kombigerät sollte für kleinere Kinder verlängert werden. Namentlich einigte man sich auf "Spielplatz Wolfsberg". Ferner will man dort in einem zweiten Anlauf zusätzlich Parkbänke anbringen, vor allem am Standort "Leuchtturm". Integriert werden soll auch ein Spielgerät für Kinder unter drei Jahren, eventuell eine sogenannte Kleeblattwippe. Der Spielplatz "Grävenitzweg" sei in gutem Zustand und soll in einen Mehrgenerationenspielplatz übergehen. Dafür sollen zwei neue spezielle Geräte angeschafft werden. Priorität zwei hat hier die Anlage einer Boule-Bahn und weiterer Spielgeräte für Erwachsene.

Der Spielplatz "Birkenwald" sei "etwas in die Jahre gekommen", stellte sich heraus. Das Dach des Kombigerätes sei kaputt und die Hangrutsche sei nur für ältere Kinder geeignet. Es fehlen Spielgeräte für Kinder zwischen zwei und sieben Jahren.

Das Spielplatzteam schlägt daher der Gemeinde vor, eine "Vogelnestschaukel" anzuschaffen, die auch für kleinere Kinder geeignet ist. Hier könnte auch die Rutsche vom Spielplatz "Berg" aufgestellt werden.

Auf allen Spielplätzen in Freudental sollen künftig einheitliche Benutzungsschilder angebracht werden, die Infomationen geben zu den Öffnungszeiten und zum Alter der Benutzer. Außerdem findet sich dort künftig die Telefonnummer der Gemeinde. Die Verwaltung freue sich darüber, dass mit Hilfe der Arbeitsgruppe ein Konzept für die weitere Entwicklung erarbeitet wurde, ließ Bürgermeister Fleig wissen.

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