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Einnahmen boomen Kirchheim legt Finanzzwischenbericht vor

Spät kommt der Finanzzwischenbericht auf den Sitzungstisch, spät deshalb, weil der Haushalt erst spät eingebracht wurde. Die Aussagen sind dafür erfreulich: Es zeichnet sich eine positive Entwicklung bei den Steuereinnahmen ab.

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Die Hochrechnung des Haushaltsjahres 2013 habe ergeben, dass der Etat wie im Haushaltsplan ausgewiesen, voraussichtlich mit einem positiven Saldo abschließen wird, so Kämmerin Monika Schweizer in der Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstagabend. Das Gesamtergebnis werde jedoch wohl geringer ausfallen als geplant.

Freude kam im Gemeinderat auf, als es um die Entwicklung der Steuereinnahmen ging. Der Trend des Vorjahres reiße nicht ab. Auch 2013 hat sich die Gewerbesteuer vom schwachen Jahr 2011 weiter gut erholt. Derzeit liege das Gewerbesteueraufkommen mit 2,146 Millionen Euro schon 226 045 Euro über dem Planansatz von 1,92 Millionen Euro. Berücksicht werden müsse jedoch, dass sich die Gewerbesteuerumlage entsprechend erhöht. Auch was die Vergnügungssteuer angeht, werde der Ansatz im Haushaltsplan deutlich überschritten. Gründe dafür: höhere Einspielergebnisse und mehr aufgestellte Geräte. Die übrigen Steuern bewegen sich im Rahmen der Plansätze.

Das Aufkommen des Gemeindeanteils an der Einkommenssteuer betrage nach wie vor 4,8 Millionen Euro. Grundkopfbeträge bleiben unverändert.

Im Vergleich mit dem Jahr 2012 werde es wohl Abweichungen in der Höhe der Kosten für die Bewirtschaftung geben. In diesem Bereich werde der Planansatz wohl um 50 000 Euro überschritten. Grund dafür sei die Wasserabrechnung für die gemeindlichen Liegenschaften aus den Vorjahren und der Anstieg der Energiekosten. Im Bereich der Datenverarbeitung sollen sich die Kosten um 60 000 Euro erhöhen. Die Aufwendungen für den Bauleitplan des Ortskerns werden voraussichtlich um 6000 Euro überschritten.

Die Kosten für Personalaufwendungen sollen um rund 45 000 Euro höher ausfallen als geplant, weil sich der Gemeinderat für eine weitere Stelle im Einwohnermeldeamt ausgesprochen hat. Diese Stelle war zuvor nicht im Haushalt eingeplant und soll ab diesem Monat zu 50 Prozent besetzt werden. Im Gegenzug verringere sich ab Oktober die neu zu besetzende Stelle im Ordnungsamt um knapp 30 Prozent.

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